Prinz William zieht klare Grenze für Prinz Harry und Meghan

Prinz William zieht klare Grenze für Prinz Harry und Meghan

- Melina Becker
Lesezeit: 3 min
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Für eine mögliche Rückkehr von Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) in den aktiven Dienst des Königshauses gibt es von Prinz William (44) offenbar ein klares Nein. Laut Einschätzung des Adelsexperten Richard Fitzwilliams gegenüber Fox News erteilt der Thronfolger jeglichen Plänen für eine royale Teilzeitrolle der Sussexes eine strikte Absage. Das Paar hatte sich bereits im Januar 2020 von seinen offiziellen Pflichten verabschiedet und wohnt seither in den USA. Seit August halten sich die beiden allerdings wieder in Großbritannien auf. Eine offizielle "halb drin, halb draußen"-Lösung, bei der das Paar nur ausgewählte Pflichten für das Königshaus übernimmt, hält der Experte deshalb für ausgeschlossen. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass Harry weiterhin an fünfter Stelle der britischen Thronfolge steht. Ein grundsätzliches Interesse an einer solchen Regelung dürfte bei den beiden nach Einschätzung des Kommentators durchaus vorhanden sein.

Bewegung könnte laut Fitzwilliams allerdings in den Dauerstreit um den Polizeischutz für die Sussexes kommen. Da Harry eine neue Überprüfung seiner Sicherheitsauflagen fordert, steht eine spannende Frage im Raum: Sollte er wieder offiziellen VIP-Schutz bekommen, müsste er im Gegenzug womöglich auch wieder vereinzelte royale Pflichten übernehmen? Der Adelsexperte betont jedoch, dass es sich hierbei rein um ein theoretisches Gedankenspiel und keineswegs um feste Pläne handelt. "Und wenn sie ihn bekämen, könnte das Gefühl aufkommen, dass sie einen gewissen Beitrag leisten sollten, um ihn zu rechtfertigen. Könnten sie auf diesem Weg hoffen, royale Pflichten oder zumindest einige royale Aufgaben zu übernehmen?", fragte er bei Fox News. Dass sich ein möglicher Schutz auch auf Meghan in den USA erstrecken würde, hält er für unwahrscheinlich. Entscheidend sei bei der Sicherheitsfrage ohnehin nicht die Beliebtheit des Paares, sondern die konkrete Gefährdungslage.

Hinter der angeblichen Ablehnung des Prinzen von Wales steht laut Fitzwilliams der weiterhin schwere familiäre Konflikt mit seinem Bruder. "Wir wissen, dass Prinz William entschieden dagegen ist, dass sie irgendetwas übernehmen, und dort besteht ein tiefer, tiefer Bruch. Er glaubt, dass er verraten wurde, und wenn man sich die Situation seit dem Megxit ansieht, kann man verstehen, warum ihnen misstraut wird", erklärte der Kommentator dem Sender. Abseits der offiziellen Fronten gab es zuletzt jedoch zarte Signale der Entspannung: Am 10. Juli 2026 statteten Harry und Meghan gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) König Charles (77) einen Besuch auf seinem Landsitz Highgrove ab. Für den Monarchen war es das erste persönliche Wiedersehen mit seinen Enkeln seit 2022. Obwohl der Buckingham Palast das private Treffen bestätigte, verzichtete man auf die Veröffentlichung von Details oder Fotos. Dem Vernehmen nach soll das Zusammentreffen für das Ehepaar ein sehr hoffnungsvoller Schritt gewesen sein.

Collage: Links: Prinz Harry, 23. April 2026, Rechts: Prinz William besucht das Apricot Centre in Totnes und informiert sich über das Klimaprojekt
Collage: Getty Images, Getty Images
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Prinz Harry und Herzogin Meghan besuchen das Royal Children’s Hospital in Melbourne
Getty Images
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Bei der Trauerfeier für König Harald V: Prinz William, Prince of Wales, in Oslo
Getty Images
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Sollte Prinz William Harry und Meghan wieder einzelne royale Aufgaben übernehmen lassen?