Rita Ora soll Einnahmen in Millionenhöhe verborgen haben
Auf Rita Ora (35) kommt juristischer Ärger zu: Ihre frühere Managerin Sarah Stennett zieht mit ihrer Firma FAE Ventures vor den britischen High Court und verklagt die Sängerin auf umgerechnet rund 3,7 Millionen Euro. Wie The Sun unter Berufung auf die Klageschrift berichtet, geht es vor allem um angeblich ausstehende Provisionen aus Tourneen und Ritas Tätigkeit als Jurorin der britischen Ausgabe von The Masked Singer. Die Klägerseite wirft dem Popstar vor, Einnahmen nicht vollständig offengelegt und dadurch gegen vertragliche Vereinbarungen verstoßen zu haben. Eine Verteidigung gegen die Forderung hat Rita den Informationen zufolge bislang nicht eingereicht. Die Vertreter der Sängerin wurden von dem Blatt um eine Stellungnahme gebeten. Ob und in welchem Umfang die erhobenen Ansprüche berechtigt sind, muss nun das Verfahren zeigen.
Den größten Posten macht laut FAE Ventures eine Summe von etwas mehr als 1,9 Millionen Euro aus. Bei früheren Berechnungen seien demnach unzulässige Abzüge für professionelle Leistungen vorgenommen worden, darunter Kosten für Werbung, Buchhaltung und Versicherungen. Weitere rund 1,2 Millionen Euro sollen aus nicht gemeldeten Toureinnahmen zwischen dem Frühjahr 2019 und 2020 stammen. In diesen Zeitraum fiel Ritas "Phoenix World Tour" mit sieben britischen Arenashows. Aus den Abrechnungen sollen Einnahmen von bis zu 6,9 Millionen Euro aus diesen Konzerten nicht hervorgegangen sein. Zudem beanstandet die Firma die Abrechnung von Ritas Vergütung für die fünfte Staffel von "The Masked Singer". Dadurch seien ihr knapp 29.000 Euro entgangen. Nach dem Ende der Zusammenarbeit verlangte Sarahs Unternehmen Einsicht in die Geschäftsbücher. Die Musikbuchhalter von Y Royalties prüften Abrechnungen aus sechs Jahren zwischen Juli 2018 und Juni 2024. Laut Klägerseite wurden dabei jedoch nicht alle angeforderten Unterlagen vorgelegt.
Sarah und Rita verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Bereits 2009 nahm die Musikmanagerin die damals noch unbekannte Sängerin unter Vertrag und begleitete maßgeblich deren Aufstieg zum Popstar. Die Musikmanagerin arbeitete neben Rita auch mit bekannten Sängerinnen wie Ellie Goulding (39) und Jessie J (38) zusammen. Die Kooperation zwischen der Managerin und der "Anywhere"-Interpretin endete 2024 – zunächst offenbar einvernehmlich. Mit den nun erhobenen Vorwürfen ist daraus jedoch ein juristischer Konflikt geworden. Eine Quelle aus dem Umfeld erklärte gegenüber The Sun: "Sarah und ihre Firma wollen das, was ihnen ihrer Ansicht nach zusteht. Es ist traurig, dass es so weit kommen musste." Eine öffentliche Reaktion Ritas auf die einzelnen Anschuldigungen liegt dem Bericht zufolge bislang nicht vor.

























