Mauro Icardi erhält 73 Jahre Fahrverbot wegen Freundin
Ein kurzes Instagram-Video hat für Mauro Icardi (33) unerwartet ernste Folgen: Dem Argentinier wurde die Fahrerlaubnis vorläufig bis ins Jahr 2099 entzogen. Aus heutiger Sicht käme das einem Fahrverbot von 73 Jahren gleich. Ins Rollen brachte den ungewöhnlichen Behördenfall ausgerechnet seine Freundin María Suárez. Sie filmte eine gemeinsame Autofahrt und stellte die Aufnahme anschließend auf ihren Instagram-Account. Auf den Aufnahmen war jedoch zu sehen, dass die Influencerin während der Fahrt offenbar nicht angeschnallt war. Die Verkehrsbehörden wurden daraufhin aufmerksam und nahmen den Fall genauer unter die Lupe. Dabei kam heraus, dass Mauros argentinischer Führerschein bereits abgelaufen war. Laut den Unterlagen der Behörden wurde seine Fahrerlaubnis vorläufig bis zum Jahr 2099 gesperrt. Das berichtet unter anderem RTL. Was wohl nur als privater Einblick in den Alltag des Paares gedacht war, führte damit zu einer amtlichen Kontrolle – und zu einer auf den ersten Blick außergewöhnlich langen Sperre für den Fußballprofi.
Ganz ohne gültiges Führerscheindokument ist Mauro allerdings nicht. Der Fußballer besitzt zusätzlich einen italienischen Führerschein, der noch gültig sein soll. In diesem Fall bewahrte ihn das Dokument jedoch nicht vor der vorläufigen Sperre. Ganz so endgültig, wie es die Jahreszahl 2099 vermuten lässt, dürfte die Angelegenheit allerdings nicht sein. Berichten zufolge muss der Argentinier die lange Frist nicht vollständig abwarten: Er kann einen Fahrtauglichkeitstest absolvieren, um seine Fahrerlaubnis zurückzuerhalten. Besteht er die erforderliche Prüfung, könnte er also wesentlich früher wieder selbst am Steuer sitzen. Wann genau der Test stattfinden soll und welche konkreten Anforderungen dabei auf ihn warten, ist bislang nicht bekannt. Bis zur verlangten Klärung dürfte der Argentinier trotz seines gültigen italienischen Führerscheins nicht selbst fahren. Ob er die Prüfung bereits beantragt hat oder sich anderweitig zu dem ungewöhnlichen Vorgang geäußert hat, ist ebenfalls nicht bekannt.
Auslöser der ganzen Angelegenheit war somit keine gezielte Kontrolle von Mauros abgelaufenem argentinischen Führerschein. Erst Marías Aufnahme der gemeinsamen Fahrt machte die Behörden auf das Paar aufmerksam. Der private Moment in den sozialen Medien machte zunächst den fehlenden Sicherheitsgurt der Influencerin sichtbar. Bei der anschließenden Überprüfung rückten dann auch die Unterlagen des Fahrers in den Fokus. So wurde aus einem in den sozialen Medien geteilten Paarmoment ein Fall für die Verkehrsbehörden. Für den Sportler hat der Post seiner Freundin damit ganz konkrete Auswirkungen auf seinen Alltag. Obwohl er noch über das gültige italienische Dokument verfügt, darf er nach derzeitigem Stand erst wieder selbst fahren, wenn die geforderte Klärung erfolgt ist. Der Weg zurück ans Steuer führt für ihn offenbar über den Fahrtauglichkeitstest.


























