Megan Thee Stallion dachte, sie habe einen Schlaganfall
Megan Thee Stallion (31) erlebte während ihrer ersten Broadway-Woche einen beängstigenden Schockmoment. Noch während die Show des Musicals "Moulin Rouge!" lief, musste die Rapperin am 31. März 2026 ins Krankenhaus gebracht werden. Die plötzlich auftretenden Beschwerden ließen sie zunächst das Schlimmste befürchten. "Ich dachte, ich hätte einen Schlaganfall. Mein Gehirn bekam keinen Sauerstoff, deshalb waren meine Hände wie eingefroren. Mein Gesicht war wie eingefroren. Ich versuchte, allen zu sagen, dass ich glaube, dass es mir nicht gut geht. Sie dachten nur, ich sei dehydriert", erinnerte sie sich gegenüber Marie Claire. In der Klinik folgte dann die Entwarnung: Einen Schlaganfall hatte die Musikerin nicht erlitten. Die Ärzte führten ihren Zustand stattdessen auf Erschöpfung und eine Panikattacke zurück.
Aufgeben wollte die Musikerin trotzdem nicht. Ihre Musicalkollegin Kelsie Watts berichtete Marie Claire, dass Megan die Aufführung trotz der alarmierenden Symptome nicht habe abbrechen wollen. Der Grund dafür seien die zahlreichen Fans gewesen, die extra für sie ins Theater gekommen waren. "Sie wollte die Show weitermachen, weil sie wusste, dass so viele Hotties da waren und so viele Menschen sich darauf gefreut hatten, sie zu sehen, aber sie musste gehen", erklärte die Satine-Darstellerin. Schon zwei Tage nach dem Klinikaufenthalt stand die Rapperin wieder auf der Bühne. Auch wenn es ihr bei manchen Auftritten mental nicht gut gegangen sei, habe sie niemanden enttäuschen wollen. Konsequenzen zog sie aber trotzdem: Zusatztermine wurden gestrichen, statt acht Vorstellungen pro Woche spielte sie nur noch sieben, und ihr eigentlich auf acht Wochen angelegtes Broadway-Engagement beendete sie zwei Wochen früher. "Ich versuche definitiv, mehr zu trinken und ruhiger zu bleiben", betonte Megan gegenüber Marie Claire. Auch Kelsie fiel auf, dass ihre Kollegin sich danach nicht mehr so viel an einem einzigen Tag zumutete.
Wie viel Megan ihr Engagement bedeutete, zeigte bereits ihre schnelle Rückkehr ins Al Hirschfeld Theatre. Nachdem die Mittwochsshow pausiert werden musste, erschien Megan am Donnerstag in einem pinken Velourstrainingsanzug und flauschigen grünen Stiefeln im Al Hirschfeld Theatre und übernahm vor ausverkauftem Haus wieder die Rolle des Zidler. Vor ihrem Debüt hatte die Musikerin nach eigener Aussage unterschätzt, wie sehr eine solche Produktion den Körper fordert. Von ihren Tourneen war sie zwar intensive Auftritte gewohnt, doch beim Musical stand sie mit dem Ensemble nahezu die gesamte Woche auf der Bühne. Die Kombination aus diesem Rhythmus und weiteren Aktivitäten führte schließlich dazu, dass sie ihre Belastung nach dem medizinischen Zwischenfall verringerte. Trotz des Gesundheitsschrecks und des vorzeitigen Endes ihres Engagements zieht die Rapperin ein positives Fazit. "Es war eine der besten Erfahrungen meines Lebens als Performerin", schwärmte Megan im Gespräch mit Marie Claire.

























