Lily Phillips: Selbstzweifel trotz Erfolg in Erotikbranche
Trotz einer erfolgreichen Karriere als Erotikstar kämpft Lily Phillips (25) mit Selbstzweifeln und einem negativen Körperbild. Die 25-Jährige hat sich jetzt gegenüber OK! geöffnet und verraten, dass ihr beruflicher Erfolg nichts an ihren persönlichen Unsicherheiten geändert hat. Viele Menschen gehen laut ihr davon aus, dass sie aufgrund ihrer Arbeit kein Problem damit hat, ihren Körper zu zeigen – doch das stimme nicht. "Menschen nehmen oft an, dass ich, weil ich in der Erwachsenenbranche arbeite, völlig selbstbewusst in Bezug auf meinen Körper bin. Aber Selbstvertrauen und Unsicherheit können absolut gleichzeitig existieren", erklärt sie und ergänzt: "Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe, aber das bedeutet nicht, dass ich keine Momente habe, in denen ich an mir zweifle."
Besonders der Vergleich mit anderen Frauen in den sozialen Medien setzt der Influencerin zu. "Ich ertappe mich dabei, mich ständig mit anderen zu vergleichen", gibt Lily zu. Dabei weiß sie genau, wie Instagram und Co. funktionieren – schließlich erstellt sie selbst Content und weiß, dass dort nur die besten Bilder und Momente gezeigt werden. Auch TV-Auftritte hätten den Druck, Schönheitsidealen zu entsprechen, noch verstärkt. Zudem verrät sie, dass auch kosmetische Eingriffe ihr Verhältnis zu ihrem Körper nicht dauerhaft verbessert haben. "Das Problem, das ich erkannt habe, ist, dass das Gehirn, sobald eine Unsicherheit 'behoben' ist, einfach zur nächsten übergeht. Es wird zu einem nie endenden Kreislauf", erklärt sie. Operationen könnten zwar äußerliche Merkmale verändern, "aber sie verändern nicht automatisch die Art, wie man sich selbst sieht."
Bei einem Auftritt im Podcast "Stiff Socks" sprach Lily außerdem über eine sehr klare Grenze, die sie in ihrem Job zieht. Obwohl sie beruflich täglich mit intimen Szenen zu tun hat, hat sie eine strikte Regel am Set: kein Küssen. Sie bestehe vor den Drehs ausdrücklich darauf, dass alle Beteiligten von vornherein über diese Bedingung Bescheid wissen. Küsse seien für sie etwas Besonderes und würden im Alltag unterschätzt, betont die Darstellerin. "Man kann wirklich krank werden. Ich glaube nicht, dass es gesund ist, so viele Menschen zu küssen", erklärt sie. Mit dieser Grenze zeigt die Influencerin, dass für sie auch in einem sehr intimen Beruf klare persönliche Regeln und körperliches Wohlbefinden eine wichtige Rolle spielen.








