Francesca Farago kontert gefährliche Bodyshaming-Vorwürfe
Francesca Farago (32) hat genug von Kommentaren über ihre Figur: Auf TikTok stellte sich die Reality-TV-Bekanntheit jetzt deutlich gegen Bodyshaming und gegen den Vorwurf, sie würde öffentlich eine Essstörung verherrlichen. In einem Clip, in dem sie mit ihren Zwillingen Locket und Poetry im Garten zu sehen ist, findet die Influencerin klare Worte: "Die krassesten Bitches kommentieren nicht die Körper anderer Frauen. Vor allem nicht die von Frauen nach der Geburt." Auch den Einwand, ihre Präsenz im Netz könne für Kinder und Jugendliche schädlich sein, lässt sie nicht gelten. "Das ist eine so gefährliche Sichtweise. Dass ich einfach in meinem Körper existiere und mein normales Leben poste, fördert keine Essstörung", schrieb sie. Ihre zentrale Botschaft: Sie teile keinerlei Abnehmtipps, sondern zeige lediglich ihren Alltag. Frauen müssten dem Internet keine bestimmte Körpergröße oder Körperform bieten, um sich öffentlich zeigen zu dürfen.
Ausgelöst hatte die ausführliche Reaktion ein Kommentar unter einem ihrer Videos. Darin hieß es sinngemäß, Menschen hätten nach einer Geburt keinen Freifahrtschein, eine Essstörung auf Plattformen mit jungem Publikum offen zur Schau zu stellen. Die Verbindung zwischen ihrem Aussehen und einer vermeintlichen Erkrankung weist die Kanadierin entschieden zurück. Schon im Juli hatte sie die ständigen Bemerkungen über ihren Körper aufgegriffen: In einem weiten Batikpullover und grauer Jogginghose tanzte sie durch ihr Haus und kommentierte den Clip mit den Worten: "Wie ich mich von jetzt an in den sozialen Medien anziehen muss, damit die Leute aufhören, meinen Körper zu kommentieren. Können wir es jetzt bitte gut sein lassen?" Auch auf Nachrichten, sie sehe müde aus, ging sie damals ein: "Ja, ich bin müde, lol? Ich bin eine Mutter. Ich habe seit zwei Jahren nicht richtig geschlafen, und meine Tochter ist seit einem Monat krank und war in letzter Zeit viermal im Krankenhaus, also ja, wir sind erschöpft."
Francesca und ihr Verlobter Jesse Sullivan (36) waren im November 2024 Eltern von Locket und Poetry geworden. Die Geburt verlief alles andere als entspannt: Wegen Komplikationen in der Schwangerschaft mussten die Zwillinge per Notkaiserschnitt geholt werden. Bei ihrem Sohn war zuvor unter anderem kaum noch Fruchtwasser festgestellt worden, außerdem hatten sich seine Bewegungen verringert. Dem Familienglück war zudem eine körperlich wie emotional belastende Zeit vorausgegangen. Beide unterzogen sich einer künstlichen Befruchtung – nach zahlreichen Untersuchungen, Hormonspritzen sowie etlichen Höhen und Tiefen entstanden am Ende 18 Embryonen, gezeugt mit dem Sperma eines ausgewählten Spenders. Neben den gemeinsamen Zwillingen gehört auch Jesses Kind Arlo zur Familie: Für den Nachwuchs ihres Partners ist das Model die Stiefmutter.








