Rob Schneider hofft auf Versöhnung mit Tochter Elle King
Rob Schneider (62) findet offene Worte über das schwierige Verhältnis zu seiner Tochter Elle King (37). Im Podcast "Heretics" von Andrew Gold räumte der Schauspieler und Comedian ein, für die Sängerin früher nicht der Vater gewesen zu sein, den sie gebraucht hätte. Trotz der belasteten Vergangenheit hofft er weiterhin auf eine Versöhnung – Druck will er dabei aber keinen ausüben. Seine Tür stehe für Elle jederzeit offen, etwas einfordern wolle er nicht. "In dem Moment, in dem sie mich braucht, werde ich da sein. Das ist alles, was man tun kann", erklärte er in dem Gespräch. Über seine Tochter fand er zudem lobende Worte und bezeichnete sie als "sehr talentiert". Unabhängig von den aktuellen Schwierigkeiten werde er immer für sie da sein, betonte der Komiker.
Bereits bei einem früheren öffentlichen Auftritt hatte Rob Verantwortung übernommen und zugegeben, seiner Tochter nicht der Vater gewesen zu sein, den sie gebraucht hätte. Die starke Resonanz auf dieses Eingeständnis habe ihn emotional überrascht. Wie es derzeit um den Kontakt zwischen den beiden steht, wollte er in dem Podcast nicht näher ausführen: "Wir hatten einen Austausch, und dabei belasse ich es." Seine Haltung als Vater beschrieb er so: "Man muss einfach lieben, verfügbar sein und eine offene Tür bieten. Meine Tür ist immer offen." Halt findet der Schauspieler nach eigenen Angaben in seinem christlichen Glauben. Vergebung bedeute für ihn vor allem, Belastendes hinter sich zu lassen. "Vergebung ist nichts, was man jemand anderem gibt. Es ist ein Geschenk, das man sich selbst macht", sagte er. Ob Elle die frühere Entschuldigung angenommen hat, ist nicht bekannt.
Elle selbst hatte 2024 im Podcast "Dumb Blonde" von BunnieXO ausführlich über ihre aus ihrer Sicht zeitweise "toxische" Kindheit gesprochen und ihren Vater als "einfach nicht nett" beschrieben. Zwischen beiden habe zeitweise vier oder fünf Jahre lang Funkstille geherrscht. Die Sommer habe sie meist an den Filmsets ihres Vaters verbracht, wo sie sich übersehen gefühlt habe – bei Störungen während der Dreharbeiten habe es Ärger gegeben. Besonders schmerzhaft sei für sie gewesen, dass er ihre Geburtstage vergessen habe. "Ich verbrachte meinen 18. Geburtstag in einer Sommerschule, und sie brachten mir Cupcakes. Als ich nach Hause kam, hatte mein Vater meinen Geburtstag vergessen", schilderte die Musikerin. Mit Briefen, ruhigen Gesprächen und lautstarken Auseinandersetzungen habe sie auf eine Veränderung hingewirkt. Zugleich habe sie erkannt, dass sie weder die Handlungen noch die Gefühle anderer kontrollieren könne.









