Stichelt Olivia Rodrigo hier gegen Taylor Swift?
Ein einziges Herzchen auf Instagram reicht offenbar aus, um eine hitzige Debatte auszulösen: Olivia Rodrigo (23) hat am Dienstag, den 18. August, einen mehrteiligen Beitrag des Musikmagazins Pitchfork über die Musikerin Audrey Hobert mit "Gefällt mir" markiert. Auf den ersten Blick wirkt das harmlos, denn die erste Seite des Posts stellt Audrey lediglich vor und lobt sie. Brisant wird es erst auf der zweiten Seite. Dort wird die Musik der Newcomerin gefeiert – und gleichzeitig angedeutet, dass Taylor Swift (36) heute nicht mehr so starke Leadsingles veröffentliche wie früher. Prompt deuteten einige Fans das Like der Sängerin als bewussten Seitenhieb gegen die "Cruel Summer"-Interpretin. Ob Olivia die entsprechende Passage überhaupt gelesen hat, bleibt allerdings offen: Ihr Like gilt dem gesamten Beitrag und nicht einer einzelnen Seite.
Die betreffende Zeile stammt aus einem Text von Sam Sodomsky. "Als ich Audrey Hoberts 'Who's the Clown?' zum ersten Mal hörte, war mein erster Gedanke: Das klingt wie die Leadsingles, die Taylor Swift nicht mehr veröffentlicht", heißt es übersetzt bei Pitchfork. Und weiter: "Was für eine Freude, eine Popsongwriterin mit echtem Sinn für Humor und dem Selbstvertrauen zu hören, einen Song zu schaffen, der nach mehrmaligem Anhören hängen bleibt." Auch in der Bildunterschrift auf Instagram taucht Taylors Name auf – dort allerdings nur als Vergleich, da Audreys Sound zwischen der frühen Taylor Swift und der Band Ween verortet wird. In der Kommentarspalte gingen die Meinungen auseinander. Während einige Nutzerinnen und Nutzer Olivia vorwarfen, eine Spitze gegen die Kollegin zu unterstützen, fragte mindestens eine Person ganz direkt, ob die "Drivers License"-Interpretin die zweite Seite vor ihrem Like überhaupt gelesen habe, so Just Jared.
Gerüchte über angebliche Spannungen zwischen den beiden Musikerinnen halten sich schon seit Jahren. Ausgangspunkt war der Umstand, dass Taylor, Jack Antonoff (42) und St. Vincent (43) nachträglich Songwriting-Credits und Tantiemen für Olivias Hit "Deja Vu" erhielten, nachdem Ähnlichkeiten zu "Cruel Summer" diskutiert worden waren. Olivia selbst hat solchen Deutungen erst im Mai eine Absage erteilt. Im "Popcast" der New York Times erklärte sie: "Ich interpretiere da nicht wirklich so viel hinein. Ich denke, das gehört einfach dazu und ist ganz normal." Sie fügte hinzu: "Wenn ich mich mit jedem Internetdetektiv beschäftigen würde, der bei meinem Leben oder irgendeiner meiner Beziehungen richtig oder falsch liegt, würde ich, glaube ich, einfach verrückt werden. Dafür gibt es einfach nicht genug Zeit am Tag." Eine öffentliche Bestätigung für einen Streit gibt es bis heute nicht – und auch nicht dafür, dass der aktuelle Like gegen Taylor gerichtet war.











