"The Masked Singer": Zuschauer rechnen mit neuem Konzept ab
Der Start in die 13. Staffel von The Masked Singer ist bei vielen Zuschauern gründlich danebengegangen. Die ProSieben-Show flimmert nicht mehr live am Samstagabend über die Bildschirme, sondern wird vorab aufgezeichnet und mittwochs ausgestrahlt. Auch beim Voting hat sich einiges geändert: Wer seine Maske ablegen muss, entscheiden nun die Studiocrew und das Saalpublikum – die Fans vor den Bildschirmen haben kein Mitspracherecht mehr. Bereits nach rund 75 Minuten mussten sich gleich zwei Promis zu erkennen geben. Unter Emily Wau steckte Tanzstar Isabel Edvardsson (44), während Bubble als Schlagersänger Ben Zucker (43) enttarnt wurde. Die schnellen Enthüllungen sorgten für Unverständnis – auch bei Gastjuror und BossHoss-Star Alec Völkel (54). In den sozialen Netzwerken fällt das Urteil ebenfalls deutlich aus. Ein enttäuschter Zuschauer schrieb unter dem offiziellen Instagram-Beitrag der Sendung: "Leider nicht mehr live, sorry, ich bin raus."
Das überarbeitete Konzept bringt insgesamt 16 Masken und mehrere Enthüllungen pro Ausgabe mit sich. Aus Sicht vieler Zuschauer bleibt den einzelnen Figuren dadurch kaum Zeit, sich zu entwickeln. Auf Facebook hieß es entsprechend deutlich: "Neues Konzept ist völlig absurd. Masken können sich nicht entwickeln und sind auch nicht mehr das, was sie mal waren." Doch nicht nur der neue Ablauf stößt auf Kritik. Auch der späte Sendeplatz mitten in der Woche erschwert es einigen Zuschauern, die mehrstündige Ausgabe bis zum Ende zu verfolgen. Zusätzlich wird das Verhältnis zwischen Bühnenauftritten und Werbung beanstandet. Innerhalb von mehr als drei Stunden wurden lediglich vier Masken präsentiert. Die zahlreichen und aus Sicht mancher Fans zu langen Werbeunterbrechungen drücken deshalb zusätzlich auf die Stimmung.
Bei den ersten Enthüllungen hatte die neue Staffel bekannte Namen zu bieten. Sowohl Isabel als auch Ben zeigten sich auf der Bühne von einer ungewohnten Seite. Beide präsentierten sich anders, als viele Zuschauer sie bislang kennen. Auch BossHoss-Star Alec Völkel, der die Auftaktshow als Gastjuror begleitete, zeigte sich von den schnellen Demaskierungen wenig begeistert: "Schon ein Jammer und so schade und auch ein bisschen fies, das Showkonzept so umzustellen, dass du so schnell die Show verlassen musst", so der Musiker. Die Kritik am neuen Ablauf kam damit nicht nur von den Zuschauern, sondern direkt aus dem Rateteam.



























