Prinz Harrys Verhalten verletzte Queen Elizabeth II. sehr
Hinter der glanzvollen Fassade vor der Traumhochzeit von Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) im Mai 2018 brodelte es hinter den Palastmauern gewaltig. In seinem Buch "William and Catherine: The Intimate Inside Story" beschreibt der Journalist Russell Myers ein rund zehnminütiges, hitziges Wortgefecht zwischen dem Bräutigam und seiner Großmutter, Queen Elizabeth II. (†96), wie das Magazin Express berichtet. Der Zündstoff für die Diskussion: Harry bestand beharrlich darauf, dass der Erzbischof von Canterbury die Trauungszeremonie leitet. Damit widersetzte er sich der royalen Konvention, die für diesen Dienst eigentlich den Dekan von Windsor vorsah. Bei dem Gespräch soll der Royal seiner Großmutter gegenüber unhöflich aufgetreten sein. Lady Elizabeth Anson, eine Cousine und enge Vertraute der inzwischen verstorbenen Monarchin, bekam deren Reaktion offenbar aus nächster Nähe mit. Der Vorfall habe die Queen "unfassbar tief verletzt", zitiert Myers die Aussage von Lady Elizabeth, die ursprünglich von Autorin Sally Bedell Smith festgehalten wurde.
Als Prinz William von dem Zwischenfall erfuhr, soll er seinen jüngeren Bruder zur Rede gestellt haben. Für ihn sei Harrys Auftritt schlicht ein "unverzeihliches Verhalten" gewesen, heißt es in dem Buch. Die Atmosphäre hinter den Kulissen war in jenen Tagen ohnehin zum Zerreißen gespannt: Das Hofpersonal stand unter gigantischem Druck, um das royale Großevent fristgerecht auf die Beine zu stellen. Prinz William registrierte die explosive Stimmung sofort – und entschuldigte sich laut der Biografie von Russell Myers mehrfach persönlich im Namen seines Bruders bei den gestressten Angestellten. Parallel dazu machten sich der Thronfolger und Prinzessin Kate (44) ernsthafte Gedanken über das seelische Wohlbefinden des Teams. Die Sorge darüber, wie sich diese permanenten Reibereien auf die künftige gemeinsame Arbeit mit Harry und Meghan auswirken würden, wuchs im Hintergrund von Tag zu Tag.
Nicht nur zwischen den Brüdern soll es damals gekracht haben. Wenige Wochen vor der Sussex-Hochzeit kam es offenbar auch zwischen Herzogin Meghan und Prinzessin Kate zu Spannungen. In seiner 2023 erschienenen Autobiografie "Reserve" schilderte Harry selbst ein Telefonat der beiden Frauen, in dem es um die Hochzeitsproben ging. Für ein echtes Drama sorgte ein Kommentar von Meghan, nachdem Prinzessin Kate im Planungsstress etwas vergessen hatte. Die Herzogin soll den Fauxpas auf ein sogenanntes "Babyhirn" und Kates Hormone geschoben haben – ein Spruch, der die Prinzessin von Wales zutiefst verletzte und sogar Tränen auslöste. Die Situation war emotional extrem aufgeladen, da Kate erst kurz zuvor Prinz Louis (8) zur Welt gebracht hatte. Erschwerend kam hinzu, dass sie in den Monaten zuvor an Hyperemesis gravidarum litt, einer extremen und entkräftenden Form der Schwangerschaftsübelkeit.
























