Taylor Swift widmet Dolly Parton ihren VMAs-Hauptpreis
Taylor Swift (36) hat bei den MTV Video Music Awards 2026 erneut den wichtigsten Preis des Abends gewonnen. Für das Video zu "The Fate of Ophelia" erhielt sie die Auszeichnung als Video des Jahres und nahm die Moonperson-Trophäe am Sonntagabend persönlich entgegen. Wie Deadline berichtet, widmete sie den Preis anschließend der im August verstorbenen Dolly Parton (†80). "Ich möchte einer Person danken und diesen Preis einer Person widmen, ohne die all das nicht möglich wäre, und diese Person ist das ultimative Showgirl, Dolly Parton", erklärte Taylor in ihrer Dankesrede. Anschließend würdigte sie insbesondere Dollys Songwriting und ihre bildhafte Erzählkunst. Mit ihrem Sieg schrieb Taylor zugleich VMA-Geschichte: Insgesamt kommt sie nun auf 32 Auszeichnungen und ist damit die meistprämierte Solokünstlerin in der Geschichte der VMAs.
Wie sehr Dolly Taylor geprägt hat, machte die Sängerin in ihrer Dankesrede deutlich. Sie schwärmte davon, wie lebendig und facettenreich die Geschichten in Dollys Songs seien und dass sich das Zuhören für sie jedes Mal wie das beste Musikvideo überhaupt angefühlt habe. Auch Dollys Umgang mit ihrer Karriere hob Taylor hervor: Sie habe ihren Weg mit Anmut, Freude, Liebe und Dankbarkeit beschritten und persönliche Erlebnisse ebenso wie Erfahrungen aus ihrer Laufbahn immer wieder in Liebe und Wertschätzung für ihre Fans verwandelt. Taylor zählte sich selbst zu dieser Fangemeinde. "Ich hatte das Glück, eine von ihnen sein zu dürfen, und ich werde immer eine von ihnen sein", sagte sie laut Deadline. Zum Abschluss wandte sie sich an das Publikum: "Ich glaube, wir hatten alle sehr, sehr großes Glück, für eine gewisse Zeit diesen Planeten mit Dolly Parton zu teilen." Bereits zuvor hatte Kacey Musgraves (38) die verstorbene Country-Ikone mit einer Darbietung von "I Will Always Love You" geehrt.
Doch Taylor nahm nicht nur einen VMA mit nach Hause: Für ihre Arbeit hinter der Kamera und ihren Beitrag zum visuellen Storytelling in Musikvideos wurde sie außerdem mit den erstmals vergebenen Artist Director Honors ausgezeichnet. Über ihren prämierten Clip verriet sie, dass er wie eine einzige durchgehende Aufnahme inszeniert wurde. Dafür habe sie lernen müssen, Schnitte an strategischen Stellen möglichst unauffällig zu platzieren. Dolly starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren in Nashville, wo sie seit vielen Jahren lebte. Ihr Neffe Bryan Seaver, der mehr als zwei Jahrzehnte als ihr Sicherheitschef gearbeitet hatte, bestätigte ihren Tod im Namen der Familien Parton und Owens. Eine Todesursache wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Bereits vor ihrem Tod hatte Dolly aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten müssen: Ihre geplanten Shows in Las Vegas wurden zunächst verschoben und später vollständig abgesagt.





























