Sarah Paulson wehrt sich gegen Charlize-Theron-Vergleiche

Sarah Paulson wehrt sich gegen Charlize-Theron-Vergleiche

- Nicole Vasiljuk
Lesezeit: 2 min
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Sarah Paulson (51) verkörpert in der aktuellen Netflix-Serie "Monster: The Lizzie Borden Story" die Serienmörderin Aileen Wuornos – und muss sich seitdem immer wieder mit einem Vergleich auseinandersetzen. Hintergrund ist, dass ihre Schauspielkollegin Charlize Theron (51) im 2003 dieselbe Frau im Film "Monster" verkörpert und für diese Leistung sogar einen Oscar gewonnen hat. Im Podcast "Shut Up Evan" äußerte sich Sarah jetzt ausführlich zu der Debatte und machte deutlich, dass sie nie in einen Wettstreit treten wollte. Dabei ließ sie keinen Zweifel daran, wie sehr sie die Arbeit ihrer Kollegin bewundert: "Ich bin nicht mit dem Ziel angetreten, etwas Besseres als Charlize Theron zu machen. Ich bin nicht mit dem Ziel angetreten, ihre Darstellung irgendwie vom Bildschirm zu fegen – als ob irgendjemand das könnte. Es ist die großartigste Darstellung der Welt."

Für Sarah lassen sich zwei schauspielerische Auslegungen ohnehin nicht richtig miteinander vergleichen. Aus ihrer Zeit am Theater kenne sie es, dass bekannte Stücke immer wieder von anderen Schauspielern und Regisseuren neu interpretiert werden. Auf die Figur Aileen Wuornos bezogen führte sie weiter aus: "Das ist meine Interpretation von Aileen Wuornos, basierend auf den Recherchen, die ich betrieben habe, und basierend auf meiner Persönlichkeit und darauf, wie es durch mich zum Ausdruck kommt. Es ist kein Versuch, etwas so zu machen, wie es irgendjemand zuvor gemacht hat." Dass die Rolle wegen Charlize' gefeierter Leistung besonders kritisch ins Visier geraten würde, war ihr schon vor ihrer Zusage bewusst. Zuerst habe sie sich gefragt, warum sie sich dem Vergleich mit einer Oscar-Preisträgerin überhaupt aussetzen sollte. Am Ende war aber der Reiz, sich an der anspruchsvollen Figur zu versuchen, zu groß.

Die Rolle bekam die Schauspielerin von Ryan Murphy (60), mit dem sie schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Für diese Verbindung zeigte sie sich im Podcast dankbar und schwärmte über den Produzenten: "Er lässt mich die verrücktesten Sachen machen." Im Mittelpunkt der Serie steht jedoch nicht die Mörderin Aileen, sondern Lizzie Borden. Diese wurde im Jahr 1892 mit den Morden an ihrem Vater und ihrer Stiefmutter in Verbindung gebracht. Sarahs Aileen Wuornos taucht in Szenen auf, die viele Jahrzehnte später angesiedelt sind. Die Produktion verknüpft somit beide echten Kriminalfälle miteinander und fokussiert sich auf weibliche Wut sowie auf jene Lebensumstände, die Frauen zu Gewalt treiben können. Die Serie ist seit dem 17. September 2026 bei Netflix abrufbar.

Sarah Paulson, Schauspielerin
IMAGO / UPI Photo
Sarah Paulson, Schauspielerin
Charlize Theron als Aileen im Film "Monster", 2004
Imago
Charlize Theron als Aileen im Film "Monster", 2004
Sarah Paulson als Aileen Wuornos in "Monster: The Lizzie Borden Story", 2026
Imago
Sarah Paulson als Aileen Wuornos in "Monster: The Lizzie Borden Story", 2026
Könnt ihr verstehen, dass Sarah Paulson sich nicht mit Charlize Theron messen lassen möchte?