Kaum Geld: Charlize Therons Kleiderschrank rettete "Memento"
Charlize Theron (50) hat jetzt ein überraschendes Detail über den Kultthriller "Memento" ausgeplaudert: Viele Outfits aus dem Film von Christopher Nolan (56) stammten direkt aus ihrem eigenen Kleiderschrank. Darüber sprach die Schauspielerin in einem Gespräch mit Konbini Video Club. Charlize erinnerte sich dabei an die Zeit rund um die Entstehung des Films im Jahr 2000 und verriet, dass das Projekt damals mit extrem wenig Geld auskommen musste. Genau deshalb landeten am Ende offenbar einige ihrer privaten Kleidungsstücke auf der Leinwand – getragen von Carrie-Anne Moss (58) als Barkeeperin Natalie.
Mehr Kontext zu der ungewöhnlichen Garderobenlösung lieferte Charlize gleich mit. Ihre Freundin Cindy Evans war die Kostümdesignerin von "Memento" und wohnte während der Produktion bei ihr. Auch Christopher Nolan und sein Bruder seien damals immer wieder zu ihnen nach Hause gekommen, um dort die Kostüme zu besprechen. "Sie hatten kein Geld", sagte Charlize über die damalige Situation. Der improvisierte Ansatz schadete dem Film allerdings nicht: "Memento" mit Guy Pearce (58), Carrie-Anne Moss und Joe Pantoliano (74) wurde später für zwei Oscars nominiert, darunter für das beste Originaldrehbuch und den besten Schnitt. Die Geschichte um Leonard Shelby, der nach dem Mord an seiner Frau mit einer seltenen Gedächtnisstörung lebt, entwickelte sich über die Jahre zu einem viel beachteten Nolan-Film.
Für Charlize ist "Memento" auch deshalb etwas Besonderes, weil die Erinnerung eng mit einer Freundschaft und einem sehr persönlichen Lebensabschnitt verbunden ist. Dass ihre Kleidung damals Teil des Films wurde, verleiht der Geschichte bis heute eine private Note. Inzwischen hat sich der Kreis für sie auch beruflich wieder geschlossen: Nach den Erinnerungen an Nolans Frühwerk arbeitet Charlize heute in deutlich offiziellerer Form mit dem Regisseur zusammen, denn sie ist in "The Odyssey" zu sehen.









