Davina McCall würdigt verstorbene Esther Rantzen
Davina McCall nimmt emotional Abschied von Dame Esther Rantzen (†86). Die britische TV-Moderatorin und Aktivistin starb in dieser Woche in ihrem Zuhause im New Forest, umgeben von ihrer Familie. 2023 war bei Esther Lungenkrebs diagnostiziert worden. Auf Instagram erinnerte Davina nun an die große Lebensfreude ihrer Kollegin und an deren nachhaltigen Einfluss auf mehrere Generationen. "Du hast die Welt zu einem besseren Ort gemacht und so viele von uns dazu inspiriert, es besser zu machen und das Leben in vollen Zügen zu genießen", schrieb sie dort. Damit brachte Davina auf den Punkt, was Esthers Vermächtnis ausmacht: Neben ihrer jahrzehntelangen Fernsehkarriere war es vor allem ihr Aktivismus. Mit Childline und The Silver Line gründete sie gleich zwei Hilfsorganisationen, die bis heute unzähligen Menschen zur Seite stehen – und ganz nebenbei bewies sie, dass man auch mit Herzenswärme richtig viel bewegen kann.
Zahlreiche Prominente und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens schlossen sich Davinas Würdigung an. Geri Horner bezeichnete Esther als Inspiration, während Lorraine Kelly (66) sie als Pionierin und Naturgewalt ehrte. Auch der britische Premierminister Andy Burnham hob ihre jahrzehntelange Kampagnenarbeit hervor. Dadurch habe die Moderatorin unzählige Leben verändert und Menschen eine Stimme gegeben, die oft überhört würden. Zugleich würdigte Andy, wie offen und mutig Esther über ihre Erkrankung sowie schwierige Fragen am Lebensende gesprochen hatte. Anna Williamson erinnerte an eine Kämpferin, Pionierin und einen außergewöhnlichen Menschen. Und Martin Lewis betonte, wie sehr Esther den Verbraucherjournalismus geprägt habe. Im persönlichen Kontakt sei sie stets scharfsinnig, aufmerksam und unabhängig im Denken gewesen – und gelacht hätten die beiden auch reichlich.
Am persönlichsten fielen die Worte ihrer drei Kinder aus: "Sie war unser Sonnenschein. Wir werden uns immer an ihre unendliche Lebensfreude, ihre Fähigkeit, jeden Herzschmerz zu lindern, ihre wunderschöne Art mit Worten und ihren fachkundigen Rat in allen Dingen erinnern", erklärten die Angehörigen in einer Erklärung. Sie beschrieben Esther außerdem als wundervolle Mutter und geliebte Großmutter ihrer fünf Enkelkinder. Trotz all der gemeinsamen Jahre habe sich die Zeit mit ihr niemals ausreichend angefühlt. Besonders viel bedeutet habe ihr der Einsatz für Kinder, ältere Menschen und unheilbar Erkrankte. Zum Schluss bedankte sich die Familie bei allen, die Esther über die Jahre ihre Geschichten anvertraut oder mit ihr zusammengearbeitet hatten. Die Angehörigen äußerten in der Erklärung zudem die Hoffnung, dass ihr Humor, ihr Mut und ihr Ideenreichtum auch künftig andere Menschen inspirieren werden.























