Hirnblutung: Sharon Stone hatte Nahtoderfahrung als Neu-Mama
Sharon Stone (68) erinnert sich an einen Moment, der ihr Leben nachhaltig verändert hat. Im Alter von 43 Jahren erlitt die Schauspielerin eine Subarachnoidalblutung, ihr Herz setzte aus und plötzlich schwebte sie in Lebensgefahr. Währenddessen wartete zu Hause ihr damals erst 16 Monate alter Adoptivsohn Roan auf sie. Im Gespräch mit Paris Match sprach die Hollywoodschauspielerin jetzt offen über ihre Nahtoderfahrung. Besonders eindringlich schilderte sie, was sie in diesem Moment wahrgenommen habe: "Ich ging durch ein weißes Licht und sah verstorbene Menschen. Was von ihnen ausging, war Liebe." Die intensiven Erlebnisse jener Zeit verarbeitet Sharon Stone inzwischen auch künstlerisch. Ihr Gemälde "The Bridge" ist ein rätselhaftes Selbstporträt, das ihren Weg an die Schwelle des Todes und zurück ins Leben symbolisieren soll.
Auf den ersten Blick bleibt die Bedeutung des Gemäldes ein Rätsel. Ein breiter, dunkelblauer Streifen zieht sich durch den oberen Teil der Leinwand, darunter verlaufen weiße Pinselstriche. Doch hinter den ungewöhnlichen Formen steckt für Sharon Stone eine zutiefst persönliche Geschichte: Die weißen Linien erinnern sie an die Kurven eines medizinischen Monitors – oder an Grabsteine. Im Zentrum des Bildes zeichnet sich eine geheimnisvolle Silhouette ab, umgeben von leuchtenden gelben Farbtupfern. Es sind keineswegs ihre blonden Haare, wie sie selbst betont, sondern jene Wesen und Wegbegleiter, die sie während ihres Kampfes ums Überleben wahrgenommen haben will.
Selbst in der langen Zeit ihrer Genesung seien ihr immer wieder fünf leuchtende Kugeln erschienen. "Dieses Gemälde trägt die emotionale Wahrheit eines Übergangs, einer überschrittenen Schwelle und dann der Rückkehr", erklärte Sharon gegenüber dem französischen Magazin. Sie findet dafür ein eindringliches Bild: "Seitdem gleicht der Tod für mich keiner Mauer mehr. Er ist eine Brücke." Die Folgen der Hirnblutung waren für die Hollywoodikone allerdings noch lange spürbar. Etwa sieben Jahre zog sie sich von den Filmsets zurück – eine lange und schwierige Zeit, in der sie sich Schritt für Schritt ins Leben zurückkämpfen musste.
Als Sharon Stone um ihr Leben kämpfte, war sie gerade erst Mutter geworden. Kurz zuvor hatte die Schauspielerin ihren ersten Sohn Roan adoptiert – gerade einmal 16 Monate war der kleine Junge alt, als seine Mutter plötzlich lebensbedrohlich erkrankte. Ausgerechnet der Gedanke an ihr Kind soll Sharon die Kraft gegeben haben, ins Leben zurückzukehren: "Die Energie, die es mir ermöglichte, vom Tod zurückzukehren, wurde von der Notwendigkeit angetrieben, ihn wiederzufinden." Über das, was sie während ihrer Nahtoderfahrung wahrgenommen hatte, sprach Stone lange Zeit nur selten. Zu groß war ihre Sorge, andere könnten ihre Erlebnisse für unglaublich oder gar unglaubwürdig halten. Für die Schauspielerin steht jedoch fest: Was sie in diesem Moment erlebt hat, fühlte sich für sie vollkommen real an.

























