Coleen Rooney schützt ihre Söhne mit klarer Reality-TV-Regel
Für die neue Realityserie "The Real Rooneys" hat Coleen Rooney (40) eine klare Grenze gezogen: Keiner ihrer vier Söhne muss vor die Kamera. In einer Fragerunde zur Sendung erklärte sie laut "Female First", dass Kai, Klay, Kit und Cass jeden Dreh ablehnen dürfen. "Wir haben der Crew von Anfang an gesagt, dass wir nicht bestimmen können, was ihr von den Kindern bekommt. Wenn sie manchmal keine Lust darauf haben, werden wir sie nicht dazu zwingen", schilderte die Ehefrau des ehemaligen Fußballprofis Wayne Rooney (40). Das bedeutete auch, Pläne kurzfristig zu ändern. "Deshalb gab es Tage, an denen geplant war, dass wir alle dabei sind, aber am Ende waren es nur einige von uns." Die seit dem 2. Oktober auf Disney+ verfügbare Serie zeigt das Leben von Coleen, ihrem Ehemann Wayne und den Kindern auf ihrem Anwesen.
Auch bei den gemeinsamen Unternehmungen für die Serie setzte Coleen auf Natürlichkeit. Vorschläge der Produktionscrew lehnte sie ab, sobald sie nicht zum Lebensstil der sechsköpfigen Familie passten. "Es gab Momente, in denen die Crew fragte: 'Habt ihr Lust, das zu machen?' Und ich sagte Nein, weil es für uns unnatürlich war. Wir wollten uns selbst treu bleiben", berichtete die vierfache Mutter. Auch ihre Söhne hätten gestellte Situationen wohl schnell entlarvt. Statt künstlich arrangierter Szenen zeigt "The Real Rooneys" daher unter anderem Kais Fußballtraining auf dem privaten Platz und Boxeinheiten der Brüder in Waynes Fitnessraum. In eigenen Interviews kommen laut Coleen auch die unterschiedlichen Persönlichkeiten ihrer Jungs zur Geltung. Ihre unverblümten Aussagen hätten sie dabei mehrfach zum Lachen gebracht.
Doch in der Serie ist nicht nur Platz für ausgelassene Familienmomente. Die Kameras halten ebenso Meinungsverschiedenheiten zwischen Coleen und Wayne sowie Streit unter den vier Brüdern fest. Das Ehepaar soll sich sogar während der Dreharbeiten so gestritten haben, dass sie zeitweise vier Tage lang kein Wort miteinander wechselten. Für Wayne war es wichtig zu zeigen, dass der durch seine Fußballkarriere entstandene Wohlstand nicht vor alltäglichen Gefühlen und Konflikten schützt. "Es gibt viele schöne Momente. Es ist ein bisschen verrückt, aber lustig und liebevoll. Man sieht wahrscheinlich jede Emotion darin, die man meiner Meinung nach in den meisten Haushalten von Ehepaaren sieht", erklärte der ehemalige englische Nationalmannschaftskapitän. Auch Coleen möchte mit der Serie ein unverstelltes Bild vermitteln: "Wenn sie das sehen, werden sie erkennen, dass wir sehr wohl normale Dinge tun. Wir leben in dieser außergewöhnlichen Welt, aber wir sind normal."


























