Prinz William lehnt Versöhnung mit Bruder Harry ab
Im kommenden Jahr jährt sich der Todestag von Prinzessin Diana (†36) zum 30. Mal – doch eine Annäherung zwischen ihren Söhnen scheint in weiter Ferne. Wie das Star Magazine berichtet, bemühen sich Hofmitarbeiter derzeit darum, Prinz William (44) und Prinz Harry (42) für Gespräche über eine gemeinsame Würdigung ihrer Mutter an einen Tisch zu bekommen. Während Harry dazu bereit sein soll, hält der ältere Bruder weiterhin Abstand. "Harry ist voll und ganz dafür, aber William hat abgelehnt", zitiert das Magazin einen Insider. Dieser bestätigt, dass Harry sich auf verschiedene Arten entschuldigt und immer wieder um eine Aussöhnung bemüht habe – eine erkennbare Reaktion aus dem Hause Wales sei bislang aber ausgeblieben. In einem Bericht von People wird das Verhältnis der beiden Brüder inzwischen nicht mehr als offener Konflikt beschrieben, sondern als "sehr, sehr kalter Krieg".
Diana war am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris ums Leben gekommen. Der Herzog von Sussex soll von der kompromisslosen Haltung seines Bruders tief getroffen sein und kaum fassen können, dass selbst dieser besondere familiäre Anlass nichts bewegt. "Harry ist wirklich schockiert, dass William nicht einmal den kleinsten Funken Vergebungsbereitschaft zeigt", heißt es weiter aus dem Umfeld der Royals. Für zusätzlichen Zündstoff könnte ausgerechnet die Frage sorgen, wie Diana geehrt werden soll. Harry erwäge unter anderem eine Dokumentation über seine Mutter, während William Berichten zufolge prüfen lasse, ob Diana posthum die Anrede "Ihre Königliche Hoheit" zurückerhalten kann, die sie 1996 nach der Scheidung verloren hatte. Eine Quelle behauptet, Harry fürchte, die Geste seines Bruders könnte seinen eigenen Beitrag in den Schatten stellen. Offiziell angekündigt wurde bislang weder eine gemeinsame Ehrung noch einer der angeblich geplanten Einzelbeiträge. Sämtliche Angaben stammen von anonymen Insidern.
Das Verhältnis der Brüder hatte sich deutlich verschlechtert, nachdem Harry und Herzogin Meghan (45) 2020 ihre Rollen als hochrangige arbeitende Royals aufgegeben hatten. Das anschließende sehr aufsehenerregende Interview der Sussexes im Jahr 2021 verbesserte die Situation nicht gerade. Und Harrys Memoiren "Reserve", die 2023 mit zahlreichen Enthüllungen über die Königsfamilie erschienen, waren der finale Dolchstoß. Zu König Charles III. (77) kam es zuletzt immerhin zu einer vorsichtigen Annäherung: Anfang Juli besuchten Harry und Meghan den Monarchen gemeinsam mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) in Highgrove. William soll sich trotz der Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien weiterhin von ihnen ferngehalten haben. Auch der König wünsche sich laut Star Magazine ein Ende des Familienstreits und habe seinen ältesten Sohn zu einem Gespräch mit Harry bewegen wollen. Der Prinz von Wales verweigere dem Bericht zufolge jedoch weiterhin eine Aussprache.





























