Lindsay Lohan soll Christy Romano übel gedisst haben
Christy Carlson Romano erhebt schwere Vorwürfe gegen eine frühere Kollegin aus Kinderstar-Tagen: Lindsay Lohan (40). Auf dem roten Teppich der zweiten "Virtual Reali-Tea" Awards im Edison Ballroom erinnerte sich die Schauspielerin nun gegenüber Page Six an eine Begegnung im Chateau Marmont in Los Angeles. In dem berühmten Hollywoodhotel habe Lindsay Christy abschätzig gemustert und gespottet: "Ich schätze, sie lassen hier inzwischen jeden rein." Lindsay habe sich ihr gegenüber "schon immer hinterhältig" verhalten, auch bei ihrem ersten unbeholfenen Aufeinandertreffen in New York, erklärte sie weiter. Damals habe sie versucht, über Hilary Duff (39) Kontakt zu ihr aufzunehmen – offenbar ohne auf große Begeisterung zu stoßen. "Ich gehe zu ihr hin und plappere irgendeinen lahmen, betrunkenen Blödsinn daher, der klingt, als wäre ich ein riesiger Fan", erinnerte sie sich und ergänzte: "Lindsay starrt mich einen Moment lang ausdruckslos an und lächelt, aber ich merke, dass ich sie nerve. Ich habe keine Ahnung, was ich sonst sagen soll. Es ist mir so peinlich, dass ich einfach zu meinem Tisch zurückgehe und mein Glas nachfülle." Nachtragend ist Christy deswegen aber nicht.
Mittlerweile blickt die Schauspielerin mit Humor auf die damaligen Spitzen zurück. "Ich habe ziemlich viele Seitenhiebe abbekommen, aber wisst ihr was? Respekt für die schonungslose Offenheit", sagte sie im Gespräch mit dem Portal und gab zu, dass Lindsays kraftvolle Ausstrahlung sie schon immer beeindruckt habe. "Sie entschuldigt sich für nichts, und das wirkt so befreiend", erklärte sie. Die damalige Konkurrenz zwischen beiden führt die Schauspielerin vor allem auf den frühen Disney-Ruhm zurück. Sie und Lindsay seien "sehr stark Teil derselben Ära" gewesen. Die Gesellschaft habe junge Schauspielerinnen damals gezielt unter Druck gesetzt, miteinander zu konkurrieren. Mittlerweile hätten sich die Leben von Lindsay und ihr jedoch in völlig unterschiedliche Richtungen entwickelt, betonte sie.
Mit ihren Erinnerungen verbindet Christy zugleich eine Forderung nach einem besseren Schutz für Kinderstars. Junge Schauspieler sollten ihrer Ansicht nach mehr psychologische Unterstützung erhalten. Nach dem Tod von Hayden Panettiere (†36) kritisierte sie öffentlich, dass Hollywood die seelischen Bedürfnisse früh berühmt gewordener Menschen häufig als störend oder nebensächlich behandle. In ihrer gerade erschienenen Autobiografie "Once Upon a Trainwreck: The Rise and Fall of a Child Star" legt die Schauspielerin zudem schonungslos eigene schwere Erfahrungen offen. Demnach nahm sie erstmals auf einer Halloweenparty von Paris Hilton (45) Kokain, litt unter Bulimie und verließ schließlich Los Angeles, nachdem ihr Alltag nur noch aus nächtlichen Partys und Schlafen am Tag bestanden habe. Über ihre damalige Verfassung schreibt sie: "Ich halte die Oberflächlichkeit Hollywoods und der Clubs nicht mehr aus. Sie wird mich umbringen." Heute macht sich Christy mehr denn je für einen respektvollen Umgang mit Kinderstars stark.
























