Shia LaBeouf soll Hilary Duff ständig schlechtgemacht haben

Shia LaBeouf soll Hilary Duff ständig schlechtgemacht haben

- Sandrine Palme
Lesezeit: 2 min
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Christy Carlson Romano äußert deutliche Kritik an ihrem früheren Serienpartner Shia LaBeouf (40). Die Schauspielerin, die zwischen 2000 und 2003 mit ihm für die Disney-Serie "Even Stevens" vor der Kamera stand, erzählte nun in "The Joe Vulpis Podcast", dass ihr Kollege damals wiederholt abfällig über Hilary Duff (39) und deren Erfolgsserie Lizzie McGuire geredet habe. Dahinter habe der Wettbewerb um die Einschaltquoten beim Disney Channel gesteckt – Shia habe seine eigene Serie unbedingt an der Spitze des Senders sehen wollen. Hilary habe von dieser einseitigen Konkurrenz nichts gewusst. "Hilary hatte keine Ahnung davon. Ich bin mir sicher, dass sie ihr eigenes Ding gemacht hat, aber er hat irgendwie ständig über 'Lizzie McGuire' hergezogen", erklärte Christy im Podcast. Ihren damaligen Serienbruder beschrieb sie knapp: "Er war sehr ehrgeizig."

Für dieses starke Konkurrenzdenken hat die Schauspielerin allerdings eine mögliche Erklärung. Ihrer Vermutung nach ging es für ihren Kollegen beim Erfolg der Serie um weit mehr als eine Platzierung in den Quotencharts. "Er musste die Nummer-eins-Serie haben, weil sein Leben meiner Meinung nach davon abhing, dass diese Serie erfolgreich war. Er hatte eine schwierige Kindheit, und ich glaube, er brauchte es einfach, dass diese Serie für ihn gut lief", erläuterte Christy. In "Even Stevens" spielten die beiden die Geschwister Ren und Louis Stevens. Mittlerweile haben sie keinen Kontakt mehr. Trotzdem betonte die Schauspielerin, dass sie sich bei guten Nachrichten für ihn freue und bei schlechten für ihn bete – dafür müsse sie ihn jedoch nicht persönlich kennen.

Schon früher hatte Christy das schwierige Verhältnis am Set thematisiert. Trotz unmittelbar nebeneinanderstehender Wohnwagen habe sich zwischen ihnen nie eine enge Verbindung entwickelt. Sie führte das auf ihre sehr unterschiedlichen Kindheiten und Persönlichkeiten zurück, die den Umgang miteinander erschwert hätten. In ihren Memoiren "Once Upon a Trainwreck: The Rise and Fall of a Child Star" sprach die Schauspielerin außerdem über ein weiteres Thema: Als weibliche Hauptdarstellerin habe sie bei gleicher Bildschirmzeit lediglich die Hälfte der Gage ihres Kollegen erhalten. Shia soll pro Folge 12.000 Dollar verdient haben, während sie 6.000 Dollar bekommen habe. Ihm selbst wirft sie das nicht vor – er habe jeden Dollar verdient. Im Zentrum ihrer Lebensgeschichte stehe ohnehin ihre eigene Erfahrung als Mädchen, das früh erwachsen werden musste und dessen Arbeit in der Branche weniger wertgeschätzt wurde.

Collage: Shia LaBeouf und Hilary Duff
Collage: Getty Images, Getty Images
Collage: Shia LaBeouf und Hilary Duff
Christy Carlson Romano und Shia LaBeouf in "The Even Stevens Movie", 2003
Imago
Christy Carlson Romano und Shia LaBeouf in "The Even Stevens Movie", 2003
Hilary Duff als Lizzie McGuire 2001
ActionPress
Hilary Duff als Lizzie McGuire 2001
Wie findet ihr die Disney-Rivalität, die Christy beschreibt?