Mike Tyson packt über P. Diddys Brief an Donald Trump aus
Mike Tyson (60) hat von einem ungewöhnlichen Freundschaftsdienst berichtet: Der frühere Schwergewichtsboxer hat Sean "Diddy" Combs (56) bei dem Versuch geholfen, eine Begnadigung durch US-Präsident Donald Trump (80) zu erwirken. Der inhaftierte Rapper bat ihn persönlich darum, einen Brief an den Präsidenten zu übergeben – und er kam dem Wunsch nach. Im November 2025 übergab er den Brief bei einem Besuch im Weißen Haus direkt an Trump. In der SiriusXM-Sendung "Andy Cohen Live" sprach der Sportler nun erstmals selbst über die Aktion. Auf die Frage, was Diddy von ihm gewollt habe, erklärte er: "Er wollte, dass ich dem Präsidenten einen Brief gebe." Moderator Andy Cohen hakte weiter nach und wollte wissen, ob er den Auftrag tatsächlich ausgeführt habe. Die Antwort fiel knapp aus: "Ich habe getan, was er mir gesagt hat, ja." Zu Diddy pflegt Mike nach eigenen Angaben weiterhin ein freundschaftliches Verhältnis. Nach seiner Festnahme habe es demnach ein Telefonat zwischen den beiden gegeben.
Über die Briefübergabe hatte The Sun bereits Monate vor Tysons öffentlicher Bestätigung berichtet. Eine anonyme Quelle behauptete damals, der Boxer habe nicht mit einer solchen Bitte gerechnet und sich mit seiner Rolle in der Sache unwohl gefühlt. Vor der Übergabe sei er sogar nervös gewesen. Dass Diddy ihn um Gnade gebeten hat, hatte Trump schon im Januar gegenüber der New York Times bestätigt. Er stellte jedoch auch klar, dass eine Begnadigung des Musikers nicht erwogen werde.
Zwischen dem Politiker und dem Musiker gibt es nämlich auch eine Vorgeschichte: Früher bewegten sie sich in denselben Kreisen. Das Verhältnis kühlte jedoch ab, nachdem Diddy den heutigen Präsidenten öffentlich kritisiert hatte. Trump selbst räumte ein, dass genau diese gemeinsame Historie eine Begnadigung für ihn schwieriger mache. Der Rapper verbüßt derzeit im Bundesgefängnis FCI Fort Dix eine Haftstrafe von 50 Monaten. Im Juli 2025 war er in zwei Anklagepunkten wegen Beförderung zum Zweck der Prostitution schuldig gesprochen worden. Von den deutlich schwereren Vorwürfen des Sexhandels und der organisierten Kriminalität sprach ihn das Gericht hingegen frei.
























