Wenige Monate: Prinzessin Ingrid Alexandra verlässt Norwegen
Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22) wird Norwegen in wenigen Monaten wieder verlassen. Im Februar 2027 kehrt sie nach Sydney zurück, um ihr Studium an der University of Sydney fortzusetzen. Das bestätigte der norwegische Palast Anfang Oktober. Ein endgültiger Abschied von ihrer Heimat ist das allerdings nicht: Die 22-Jährige absolviert dort seit 2025 ein dreijähriges Studium der Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten internationale Politik und politische Ökonomie. Im Herbst 2026 ist sie lediglich für ein Austauschsemester an die Universität Oslo gewechselt. Die Rückkehr nach Norwegen kam zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt. Ingrid Alexandra wollte während der Erkrankung ihrer Mutter, Königin Mette-Marit (53), näher bei ihrer Familie sein. Die Königin befindet sich nach ihrer Lungentransplantation weiterhin in der Rehabilitation und soll bis zum Sommer 2027 keine regulären offiziellen Verpflichtungen übernehmen. Für Ingrid Alexandra bleibt die Ausbildung dennoch ein zentraler Bestandteil ihrer nächsten Jahre. Auch der Palast betont, dass ihr Studium weiterhin Vorrang hat.
Ganz ohne royale Termine verbringt die Kronprinzessin ihre Zeit in Norwegen jedoch nicht. In den kommenden Monaten soll sie einzelne offizielle Aufgaben übernehmen. Seit dem Tod von König Harald V. (†89) und ihrem Aufstieg zur Thronfolgerin ist ihre Rolle innerhalb des Königshauses schließlich deutlich wichtiger geworden. Gleichzeitig will der Hof offenbar vermeiden, dass ihre Ausbildung dadurch zu früh in den Hintergrund rückt. Genau darin liegt auch die Herausforderung für Ingrid Alexandra: Einerseits wächst ihre Verantwortung innerhalb der Königsfamilie, andererseits soll sie ihr Studium möglichst normal fortsetzen. In Sydney rücken deshalb ab Februar wieder Vorlesungen, Seminare und ihre Studienschwerpunkte in den Mittelpunkt.
Dass Ingrid Alexandra nicht dauerhaft in Norwegen bleibt, dürfte angesichts der aktuellen Situation im Königshaus für manche überraschend kommen. Königshausexpertin Caroline Vagle erklärte gegenüber Dagbladet, dass man zwar darüber diskutieren könne, ob Ingrid Alexandra stärker einspringen sollte. Das Königshaus habe jedoch immer deutlich gemacht, wie wichtig ihre Ausbildung sei. Nach dem Ende der offiziellen Hoftrauer am 9. Oktober nimmt die norwegische Königsfamilie ihre öffentlichen Aufgaben schrittweise wieder auf. Für Ingrid Alexandra bedeutet das zunächst noch einige Termine in der Heimat. Im Februar geht es für sie dann zurück nach Australien – und damit vorerst wieder stärker in Richtung Hörsaal als Hofkalender.




























