

Neue Klage gegen Clavicular ohne Vorwürfe sexueller Gewalt
Gegen den Social-Media-Star Clavicular (20), der mit bürgerlichem Namen Braden Eric Peters heißt, stehen weiterhin schwere Vorwürfe im Raum. Aleksandra Vasilevna Mendoza zog ihre Zivilklage zunächst zurück und reichte sie am 8. Oktober in überarbeiteter Form erneut ein, wie Us Magazine berichtet. Auffällig ist dabei vor allem, was in dem neuen Schriftstück fehlt: Der zuvor ausdrücklich erhobene Vorwurf eines sexuellen Übergriffs taucht darin nicht mehr auf. Aleksandra behauptet jedoch weiterhin, der heute 20-Jährige habe im Mai 2025 im Haus seiner Eltern auf Cape Cod mehrfach Sex mit ihr gehabt. Zuvor soll er ihr Alkohol gegeben haben, obwohl sie damals erst 17 Jahre alt und laut Klage sichtbar betrunken gewesen sei. Darüber hinaus wirft die heute 18-Jährige dem Webstar in der Klage unter anderem Körperverletzung, das absichtliche Zufügen seelischen Leids, arglistige Täuschung sowie die unerlaubte Nutzung ihres Namens und ihres Bildes vor.
Aleksandra schildert, Clavicular habe sie mit 17 engagiert, um als weibliches Gesicht des Looksmaxxing-Trends Videos zu drehen. Bei diesem Trend soll das eigene Aussehen mit teils extremen Methoden optimiert werden. Nach kurzer Zusammenarbeit soll er sie per Uber zum Haus seiner Eltern gebracht und ihr eine Flüssigkeit gegeben haben, die sie für Wodka hielt. Am nächsten Morgen habe er sie nach Hause geschickt und sich danach ein halbes Jahr lang nicht mehr gemeldet. Bei einem Treffen im November 2025 in Miami soll er ihr nach einem abgewiesenen Kussversuch mehrfach Aqualyx in die Wange gespritzt haben – ohne medizinische Befugnis, wirksame Einwilligung oder elterliche Zustimmung. Später habe er sie öffentlich diskreditiert, wodurch ihr mehrere Werbepartnerschaften weggebrochen seien. Aleksandra fordert wegen der angeblichen Rufschädigung mehr als 44.000 Euro. Clavicular ließ die Vorwürfe nach der ersten Klage im April über Anwalt Steve Kramer gegenüber Us zurückweisen: "Dies sind lediglich Anschuldigungen und sie sind weiterhin unbewiesen. Herr Peters bestreitet die Behauptungen und widerspricht der Darstellung der Ereignisse."
Unabhängig von dem Zivilverfahren muss sich der Influencer auch strafrechtlich verantworten. Angeklagt ist der Social-Media-Star jeweils in einem Punkt wegen Vergewaltigung, wegen des Betäubens einer Person zum Zweck sexueller Handlungen und wegen der Abgabe von Alkohol an eine Person unter 21 Jahren. Die Vorwürfe hängen früheren Gerichtsangaben zufolge mit einem mutmaßlichen Vorfall vom 23. Mai 2025 auf Cape Cod zusammen. Die Anklage soll am 14. Oktober vor Gericht verlesen werden. Im September meldete sich Clavicular zudem selbst in den sozialen Medien zu Wort und schrieb auf X: "Passiert allen erfolgreichen jungen Männern, die Leute versuchen, an dein Geld zu kommen. Gier ist böse." Zudem veröffentlichte er ein angeblich von seiner Beschuldigerin verfasstes Dankesschreiben sowie ein offenbar privates Video von ihr. Sein Anwaltsteam hatte bereits im Juli beantragt, das damalige Zivilverfahren abzuweisen.






















