Jon Gosselin bricht nach Collins Memoiren sein Schweigen
Collin Gosselin rechnet in seinen Memoiren mit seiner Mutter Kate Gosselin (51) ab. In dem Buch "In the Shadow of Eight: Surviving the Reality of My Childhood" wirft der 22-Jährige der TV-Persönlichkeit vor, ihn als Kind im Keller isoliert, mit Kabelbindern gefesselt und in eine psychiatrische Einrichtung gebracht zu haben. Nun meldet sich sein Vater Jon zu Wort und stellt sich klar hinter seinen Sohn. "Ich könnte nicht stolzer auf die herzzerreißenden Memoiren meines Sohnes und seine Mission sein, anderen Missbrauchsopfern zu helfen", erklärt er gegenüber Us Weekly. Gleichzeitig widerspricht er konsequent der Darstellung seiner Ex-Frau, Collin sei psychisch krank. Mehrere unabhängige Psychiater hätten seinen Sohn untersucht und diese Behauptung eindeutig entkräftet. Sein Sprecher ergänzt, der Familienvater habe sich bislang bewusst zurückgehalten, damit Collin seine Geschichte mit seinen eigenen Worten erzählen könne.
In den Memoiren schildert Collin, er habe ab seinem neunten Lebensjahr allein in einem kleinen, unfertigen und stets kalten Kellerraum leben müssen. Er habe nur eine Luftmatratze und Bücher besessen, Spielsachen habe man ihm verwehrt. Nachts sei die Tür verschlossen gewesen, Überwachungskameras hätten ihn beobachtet. Als einziges der Kinder sei er zu Hause unterrichtet worden und habe getrennt von seinen Geschwistern essen müssen. Nach einem Fluchtversuch soll Kate den damals Elfjährigen an Hand- und Fußgelenken mit Kabelbindern gefesselt und auf den Betonboden geschleudert haben. Dabei habe sie ihm vorgeworfen, eine Last für die gesamte Familie zu sein. Der Fluchtversuch habe zudem zu seiner Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung geführt. Dort seien ihm Antipsychotika, angstlösende Mittel und Antidepressiva verschrieben worden. Bis zu seinem 13. Lebensjahr sei er wiederholt in verschiedenen Einrichtungen gewesen, ehe Jon nach einem längeren Sorgerechtsstreit die Obhut erhielt.
In seinem Statement warnt Jon seine Ex-Frau nun davor, Collin weiterhin als psychisch krank darzustellen. "Die Zeiten, in denen psychische Gesundheit benutzt wurde, um meinen Sohn zu diskreditieren und zum Schweigen zu bringen, sind vorbei", stellt er gegenüber Us Weekly klar. Weitere aus seiner Sicht falsche Aussagen könnten Konsequenzen haben. Kate hatte die Misshandlungsvorwürfe bereits zuvor zurückgewiesen und erklärt, ihr Sohn habe über die Jahre mehrere psychiatrische Diagnosen erhalten. Die Unterbringung in einer Einrichtung sei nach erfolgloser ambulanter Behandlung zum Schutz von Collin und seinen Geschwistern erfolgt. Die Anschuldigungen seien schlicht erfunden. Auf die Memoiren reagierte sie bislang zwar noch nicht mit einem offiziellen Statement, verwies in einem Kommentar aber erneut auf psychische Erkrankungen. Collin und seine Mutter sind seit 2016 entfremdet, gesehen hat er sie nach eigenen Angaben seit seinem zwölften Lebensjahr nicht mehr.






















