Melania Trump irritiert mit kühlem Auftritt an Donalds Seite
Ein gemeinsamer Auftritt im Rosengarten des Weißen Hauses sorgt derzeit für reichlich Diskussionen. Melania Trump (56) stellte dort an der Seite ihres Ehemannes, US-Präsident Donald Trump (80), eine neue Initiative zur Frauengesundheit vor. Die Arbeitsgruppe zur Frauengesundheit wurde von Donald per Dekret ins Leben gerufen. Zusätzlich soll bei den National Institutes of Health eine entsprechende Abteilung entstehen. Das Gremium soll Forschungslücken in der Frauengesundheit schließen und dafür sorgen, dass neue Behandlungsmöglichkeiten schneller entwickelt werden. "Es war vollkommen klar, dass die Gesundheitsversorgung von Frauen modernisiert werden muss", erklärte Melania bei der Vorstellung. Nach ihren Angaben entstand die Idee nach Gesprächen mit Ärzten, mit Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. (72) und mit ihrem Ehemann. Doch statt um das Projekt drehte sich die Debatte in den sozialen Medien schnell um das Auftreten der First Lady.
Zahlreiche Nutzer empfanden ihren Vortrag laut theblast.com als kühl und roboterhaft. Besonders die knappe Art, mit der sie ihren Mann ankündigte, fiel Kritikern auf: "Bitte begrüßen Sie den Präsidenten – Donald J. Trump", sagte sie lediglich. Für zusätzliche Irritationen sorgte dann ein Moment vor laufenden Kameras. Als Donald sich seiner Frau näherte, um sie zu küssen, drehte Melania den Kopf offenbar zur Seite – der Kuss landete schließlich nur auf ihrer Wange. Anschließend tätschelte der Präsident die Hand seiner Frau und lobte ihren Auftritt. Auch bei der Unterzeichnung kam es zu einem bemerkenswerten Wortwechsel zwischen den beiden. "Ich weiß nicht, ob ihre Unterschrift irgendetwas bedeutet", scherzte der Präsident. Melania entgegnete daraufhin: "Deine ist die wichtigste." Diese Bemerkung und die Körpersprache des Paares lösten im Netz weitere kritische Reaktionen aus.
Die gemeinsamen Auftritte des Paars stehen schon seit langer Zeit unter Beobachtung. Bei vielen Terminen ihres Mannes war die First Lady zuletzt nicht anwesend, und öffentliche Zuneigungsbekundungen sind zwischen den beiden selten. Trump-Biograf Michael Wolff behauptete kürzlich, Melania halte sich nahezu dauerhaft in New York auf und führe mit Donald keinen gemeinsamen Alltag in Washington, D.C. Dafür liegt jedoch keine unabhängige Bestätigung vor, ebenso wenig hat sich das Paar selbst dazu geäußert. Der Präsident selbst plauderte bei einer Kundgebung zudem aus, dass seine Frau bestimmte Gesten von ihm nicht schätze. Seine triumphalen Arm- und Faustbewegungen halte sie demnach weder für präsidial noch für elegant. Diese Schilderung stammt jedoch allein von Donald und lässt keine Rückschlüsse auf den Zustand der Ehe zu.




























