Florian Silbereisen backstage einfach vor die Tür gesetzt
Ein Auftritt mit der Kölner Karnevalsband Brings stand kurz bevor, doch von Florian Silbereisen (45) fehlte jede Spur. Das Team durchkämmte den Backstagebereich, ohne den Schlagerstar zu finden. Die Erklärung, die der Express liefert, ist ziemlich skurril: Wilfried Wiltschek, Physiotherapeut und in der Karnevalssession für die Tänzer zuständig, war dem Moderator noch nie begegnet und erkannte ihn nicht. Florian hatte es sich im Bayern-Kostüm auf einem Sofa hinter der Bühne gemütlich gemacht. Wilfried hielt ihn deshalb für einen Eindringling und stellte klar: "Du gehörst hier nicht hin, also raus."
Das Rätsel löste sich, als Peter Brings bei Wilfried nachhakte, ob ihm der Sänger und Entertainer über den Weg gelaufen sei. Da ging dem Physiotherapeuten ein Licht auf: Der vermeintliche Störenfried war der Star des Abends gewesen. Dem Express schilderte er, wie es dazu kam: "Da ich die Person nicht kannte, ging ich davon aus, dass sich wieder mal ein Gast in den Backstagebereich geschlichen hatte, um irgendwelche Künstler abzufangen." Die Reaktion des Moderators fasste er amüsiert zusammen: "Der Typ ist sofort aufgestanden und gegangen." Am Ende ging alles gut. Florian war pünktlich zurück, stand mit Brings auf der Bühne und brachte die Halle zum Kochen. Vom Chaos davor ahnte das Publikum offenbar nichts.
Die Bühne war für Florian von klein auf vertrautes Terrain. Schon mit drei Jahren schenkte ihm sein Großvater eine Steirische Harmonika, mit sechs stand er erstmals vor Publikum. 1991 folgte ein Auftritt im "Musikantenstadl" bei Karl Moik (†76). Eine Banklehre begann er zwar, warf sie aber nach nur zwei Tagen hin, weil ein Tourneeangebot hereinkam. Seine Eltern trugen das mit und ließen ihm den Weg zu einem anderen Beruf offen. 2004 übernahm er mit 22 Jahren von Carmen Nebel (70) die "Feste der Volksmusik" und war damit der jüngste Showmaster des Landes. Seine Fans können ihn am 31. Dezember 2026 wieder live im TV sehen, dann führt Florian durch den "Silvester-Schlagerbooom".




























