Nach Adam Wolkes Tod: Tanzverbot ruft eigene Fans zur Räson
Der Tod von Adam Wolke, den viele unter seinem Künstlernamen Skyline TV kennen, hat die deutsche Streamingszene schwer getroffen. Doch unter dem Abschiedspost und weiteren Beiträgen über den mit nur 38 Jahren verstorbenen Social-Media-Star sammelten sich auch jede Menge pietätlose Kommentare. Tanzverbot (29) wandte sich deshalb in einem Video an seine Zuschauer – denn nach seiner Einschätzung stammen 90 bis 95 Prozent dieser unschönen Botschaften aus seiner eigenen Community. Wie unter anderem Comicschau aus dem Clip zitiert, schrieben einzelne Nutzer mit Blick auf frühere Streitigkeiten zwischen den beiden Kommentare wie "1:0 für Tanzi". Der Streamer zeigte sich darüber entsetzt und richtete eine deutliche Frage an seine Anhänger: "Seid ihr bescheuert?" Sein Appell fiel unmissverständlich aus: Die geschmacklosen Nachrichten sollen sofort aufhören. Er distanziere sich ausdrücklich von solchen Äußerungen und stellte klar, dass er Adams Tod in keiner Weise gutheiße.
In seinem Statement machte Tanzverbot deutlich, dass der einst öffentlich ausgetragene Konflikt mit Adam überhaupt nicht mit dessen frühem Tod vergleichbar sei. "Denkt ihr, das steht in irgendeiner Weise in Relation? Dieser scheiß Beef, den wir miteinander hatten?", fragte er seine Community und betonte, wie unangenehm die Reaktionen aus den eigenen Reihen seien. Gleichzeitig betonte der Streamer, dass ihn der Verlust selbst sehr beschäftige – auch wenn er Adam nicht so nahegestanden habe wie dessen direkte Wegbegleiter. Den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen sprach er sein Beileid aus und erklärte, dass dies keine Floskel sei: "Ich meine es wirklich so. Gerade weil viele nahestehende Personen auch Menschen sind, die ich kenne und mag." Viele aus Adams engem Umfeld seien ihm persönlich bekannt.
Adam war infolge einer schweren Hirnblutung gestorben, die durch ein geplatztes Hirnaneurysma ausgelöst worden war. Die traurige Nachricht hatten Knossi (40) und Verena Ullrich öffentlich gemacht. Sie erklärten, bis zuletzt an der Seite ihres Freundes und Streamingkollegen gestanden zu haben. Auch Adams Kollege Zarbex (28) meldete sich kürzlich zu Wort und schilderte die vergangenen Wochen als emotional sehr belastend. Mehrere Vertraute hätten bereits länger gewusst, wie kritisch Adams Gesundheitszustand gewesen sei, die Situation aber bewusst privat gehalten, um in Ruhe alles regeln zu können. Adam galt im deutschsprachigen Raum als Pionier des IRL-Streamings und hatte sich über Jahre hinweg eine riesige Fangemeinde aufgebaut.
























