Mordprozess gegen D4vd: Neue Anwälte stehen vor Hürden
Gegen D4vd (21), der mit bürgerlichem Namen David Anthony Burke heißt, läuft derzeit ein Mordverfahren im Zusammenhang mit dem Tod der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez – und D4vds neue Verteidiger stehen laut einem Rechtsexperten vor einer "harten Aufgabe". Nachdem der Musiker vor Gericht in Los Angeles auf nicht schuldig plädiert hatte, veränderte sich sein Verteidigungsteam komplett, da seine bisherigen Anwältinnen Blair Berk und Regina Peter am 31. August 2026 ihr Mandat niederlegten. Seitdem übernimmt der Pflichtverteidiger Walid Fouad Kandeel gemeinsam mit seinem Team die Vertretung in dem aufsehenerregenden Strafverfahren. Rechtsexperte Miguel Custodio betont laut Showbiz Cheat Sheet, dass die Ausgangslage angesichts der bisher bekannten Beweise extrem schwierig sei: Auf die Juristen warte bis zum nächsten Termin im Januar 2027 ein steiniger Weg.
Dass bis zum nächsten Gerichtstermin so viel Zeit vergeht, deutet für Miguel Custodio darauf hin, dass weder die Anklage noch die Verteidigung bislang bereit für den Prozess sind, da sich das neu eingesetzte Team erst einmal durch eine riesige Menge komplexer Beweismittel arbeiten muss. Der Jurist geht außerdem davon aus, dass die Staatsanwaltschaft bereits Telefon- und Finanzdaten vorgelegt hat, die den Sänger belasten sollen. Erschwerend kommt hinzu, dass die früheren Anwältinnen kurz nach der entsprechenden Anhörung aus dem Fall ausgeschieden sind, weshalb Walid und seine Kollegen keine Gelegenheit hatten, zentrale Zeugen der Anklage selbst zu befragen. Die Gründe für den Rückzug von Blair und Regina sind weiterhin unbekannt. Blair erklärte laut NBC News lediglich, das Gericht habe dem Rückzug zugestimmt und einen Pflichtverteidiger eingesetzt.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Musiker vor, das 14-jährige Mädchen nach einer im Verborgenen geführten Beziehung getötet zu haben. Während die Hinterbliebenen auf dem juristischen Weg Gerechtigkeit fordern, machten sie in einer über den Rolling Stone verbreiteten Erklärung ihrem Schmerz und ihrer Wut über den Beschuldigten unmissverständlich Luft. In dem Statement hieß es: "Wenn die Todesstrafe Anwendung findet, wäre sie perfekt für diese Art von Menschen, die keinerlei Gefühle haben, innerlich leer und ohne Gewissen sind und unserer Tochter, unserer Familie und der Welt, die unsere geliebte Tochter unterstützt, nur Schmerz zugefügt haben." Zwar wäre die Verhängung der Höchststrafe im Falle einer Verurteilung theoretisch möglich, in Kalifornien gilt derzeit jedoch ein offizielles Hinrichtungsmoratorium – die letzte Vollstreckung fand in dem Bundesstaat im Jahr 2006 statt.


























