Prinzessin Dianas letzter Anruf lässt Prinz Harry nicht los
Ein letztes Telefonat mit seiner Mutter Prinzessin Diana (†36) beschäftigt Prinz Harry (42) bis heute. In einem kürzlich veröffentlichten Interview mit GQ sprach der Herzog von Sussex erneut über das Gespräch, das er mit seiner Mutter führte, bevor sie am 31. August 1997 ums Leben kam. "Auch mir wurde meine Mutter zu früh genommen. Ich habe offen darüber gesprochen, dass einer meiner größten Gewissensbisse das letzte Telefonat ist, das ich mit ihr geführt habe", erklärte Harry. Er war damals zwölf Jahre alt und wollte das Gespräch möglichst schnell beenden, um mit seinen Cousins spielen zu gehen. Heute denkt er darüber nach, wie anders der Anruf verlaufen wäre, wenn er gewusst hätte, dass es der letzte sein würde. "Wenn ich gewusst hätte, dass es das letzte Gespräch mit ihr sein würde, wie anders wäre dieses Gespräch verlaufen. Und ich bin derjenige, der damit leben muss", sagte er dem Magazin.
Prinzessin Diana starb im Alter von nur 36 Jahren und hinterließ zwei Söhne, die damals noch Kinder waren. Harry erinnerte sich, dass er nach dem Telefonat vor allem mit seinen Cousins spielen wollte. Nach dem Tod seiner Mutter quälten ihn lange Schuldgefühle. Erst als er selbst Vater wurde, konnte er nach eigenen Angaben damit abschließen. Gemeinsam mit seiner Frau Meghan hat er zwei Kinder, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5). Zusätzlich belastend sei gewesen, dass sich der Verlust vor den Augen der Weltöffentlichkeit ereignete. Bis heute berichten ihm Menschen, wo sie sich am 31. August 1997 aufgehalten hätten. Für ihn und seinen Bruder Prinz William (44) sei der Tod ihrer Mutter dagegen ein persönlicher Schicksalsschlag gewesen, den sie in jungen Jahren unter ständiger öffentlicher Beobachtung bewältigen mussten. Inzwischen möchte Harry anderen Menschen in Trauer zeigen, dass es möglich ist, nach einem schweren Verlust wieder ins Leben zurückzufinden.
Auch in einer aktuellen MasterClass über Trauer sprach Harry über seinen persönlichen Umgang mit dem Verlust seiner Mutter. Er erzählte, dass er häufig ein altes Porträt von Diana betrachte und sich frage, was sie wohl zu seinem heutigen Leben sagen würde. "Ich kann ihr in die Augen schauen, und in ihrem Lächeln liegt etwas Verschmitztes ... Ich fühle mich ihr einfach sehr verbunden", erklärte er. Über viele Jahre habe er sich emotional wie betäubt gefühlt. Selbst der Gedanke, wieder glücklich werden zu können, habe bei ihm zeitweise Schuldgefühle ausgelöst, als würde er damit seiner Mutter gegenüber illoyal handeln. Erst mit der Zeit habe er verstanden, dass Diana sich sein Glück gewünscht hätte. Diese Erkenntnis sei für ihn ein entscheidender Wendepunkt gewesen. Nach sechs Jahren in Kalifornien seien Harry und Meghan mit Archie und Lilibet nach Großbritannien zurückgekehrt. Dort sollen die Kinder eine britische Schule besuchen. Trotz des angespannten Verhältnisses zu König Charles III. (77) und seinem Bruder William wolle Harry die familiären Beziehungen wieder stärken.


























