Chris O'Neill bricht vor Königin Silvia die Frack-Regel

Chris O'Neill bricht vor Königin Silvia die Frack-Regel

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 2 min
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Chris O'Neill (52) hat sich beim jüngsten Staatsbankett einen Etikette-Fauxpas geleistet. Zum Empfang für Singapurs Präsidenten Tharman Shanmugaratnam und dessen Frau Jane Yumiko Ittogi erschien der Ehemann von Prinzessin Madeleine (44) zwar vorschriftsgemäß im Frack. Ein Detail an seinem Outfit verstieß jedoch gegen die traditionelle Kleiderordnung: An seinem linken Handgelenk blitzte eine Rolex hervor. Wie Svensk Damtidning berichtet, gilt genau das bei einem Frack als unpassend. Laut den klassischen Etiketteregeln soll eine Armbanduhr nicht mit dieser besonders formellen Abendgarderobe kombiniert werden.

König Carl Gustaf (80) und Königin Silvia (82) hatten das festliche Dinner anlässlich des dreitägigen Staatsbesuchs ausgerichtet. Ab 19:30 Uhr nahmen auch zahlreiche Gäste aus Politik und Botschaften an der langen Tafel Platz. Zum royalen Aufgebot gehörten außerdem Prinzessin Victoria (49), die ein glitzerndes weißes Kleid von H&M trug, sowie Prinz Daniel (53) im Frack. Hinter den beiden schritten Prinzessin Madeleine und Chris in den Saal – samt der eigentlich vepönten Armbanduhr. Es ist nicht das erste Mal, dass Uhrenliebhaber Chris dieser formelle Fauxpas passiert ist. Schon beim Nobelbankett 2025 kombinierte er die festliche Garderobe mit einer Armbanduhr. Olof Somell vom Nobelpreismuseum wies damals während der Liveübertragung im Kommentarfeld von SVT auf die Vorgabe hin. "Normalerweise trägt man zum Frack keine Armbanduhr", stellte er klar. Trotzdem setzte Chris nun beim aktuellen Staatsbankett erneut auf seine Rolex.

Dass sich der Geschäftsmann nur ungern von seinen Zeitmessern trennt, ist kein Geheimnis. Chris gilt als leidenschaftlicher Uhrensammler und besitzt mehrere exklusive Modelle. Der Wert seiner Sammlung wird auf mehrere Millionen schwedische Kronen geschätzt. Svensk Damtidning zufolge trägt der Amerikaner seine Uhren stets am linken Handgelenk – bei großen Anlässen wie der Nobelpreisfeier ebenso wie bei privaten Spaziergängen auf Djurgården. Abgesehen von dem jüngsten Uhren-Fauxpas zeigte der Ehemann von Madeleine zuletzt, dass er sich immer besser in Schweden und mit den royalen Regeln zurechtfindet. Bei der Eröffnung des neuen Parlamentsjahres verfolgte er die Reden erstmals ohne Kopfhörer. Der Amerikaner benötigte beim offiziellen Programm offenbar keine Übersetzung mehr. Bei seinem Schwedisch macht Chris also sichtbare Fortschritte – beim Thema Frack-Etikette bleibt offenbar noch etwas Luft nach oben.

Chris O'Neill
Getty Images
Chris O'Neill
Prinzessin Madeleine und Christopher O'Neill, schwedisches Königshaus
Getty Images
Prinzessin Madeleine und Christopher O'Neill, schwedisches Königshaus
Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill im September 2023
Getty Images
Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill im September 2023
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