Nach AYTO-VIP-Finale: Alexandra teilt gegen Germain Wolf aus
Nach dem Finale von Are You The One – Reality Stars in Love erhebt Alexandra Leonhard schwere Vorwürfe gegen Germain Wolf (25). In einer ausführlichen Videoreihe auf Instagram schildert die Reality-TV-Bekanntheit, wie sie sein Verhalten während der Dreharbeiten in Thailand und in den Monaten danach erlebt haben will. Beim Wiedersehen der Datingshow habe die begrenzte Sendezeit nicht ausgereicht, um ihre Erfahrungen ausführlich zu schildern, erklärt sie. Das holt sie nun nach – und findet dabei deutliche Worte. Germains Verhalten beschreibt sie als "sehr feiges, falsches, verlogenes, manipulatives Verhalten", das "unter aller Sau" und "ekelhaft" gewesen sei. Im Zentrum ihrer Kritik steht der Vorwurf, Germain habe ihr während der Dreharbeiten ein völlig anderes Bild von sich vermittelt, als es die später ausgestrahlten Einzelinterviews und Gespräche mit anderen Kandidaten nahegelegt hätten. Die entsprechenden Szenen habe sie nach eigenen Angaben erst mit der Ausstrahlung der Sendung zu sehen bekommen.
Besonders ausführlich schildert Alexandra die Zeit nach einer Eskalation in der Villa. Nach einem vorläufigen Cut habe Germain sich intensiv um sie bemüht und dabei gezielt ihr Herzensthema Veganismus aufgegriffen. So habe er häufig von ihrem Essen mitgegessen, veganes Frühstück für beide zubereitet, sich offen gegenüber ihrem Lebensstil gezeigt und sie vor der Gruppe verteidigt. Rückblickend bewertet Alexandra dieses Verhalten jedoch anders. "Er hat auf jeden Fall diesen Trick benutzt, um mich noch mal so richtig anzufixen", erklärt sie. Auch nach den Dreharbeiten sei der Kontakt zunächst nicht vollständig abgebrochen. Über Monate hinweg habe sich der Realitystar zwar nur sporadisch bei ihr gemeldet, ihr zwischendurch aber unter anderem "super süße Sprachnachrichten" geschickt. Danach sei der Kontakt wieder eingeschlafen. Von Ghosting möchte Alexandra deshalb nicht sprechen. Stattdessen beschreibt sie das Verhalten als Breadcrumbing – also kleine, unregelmäßige Aufmerksamkeiten, die Hoffnungen auf mehr wecken und den Kontakt aufrechterhalten, ohne dass daraus eine verbindliche Beziehung entsteht.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den letzten gemeinsamen Abend in Thailand. Obwohl die Gruppe eigentlich zusammen feiern wollte, sei Germain heimlich mit Fabian Hesdahl verschwunden. Alexandra zufolge hatte sie damals nicht einmal seine Handynummer. Auch Marwin Klute (29) habe vergeblich versucht, Germain zu erreichen, dessen Handy ausgeschaltet gewesen sei. "Warum sagst du mir nicht, dass du mich nicht dabei haben möchtest? Warum musst du so eine ekelhafte Aktion bringen?", fragt sie rückblickend in ihren Clips. Schließlich sei sie allein und ohne Internetverbindung ins thailändische Nachtleben aufgebrochen. Wie es danach weiterging und wie der aktuelle Stand zwischen ihr und Germain aussieht, möchte Alexandra in weiteren Teilen ihrer Videoreihe erzählen. Gleichzeitig wehrt sie sich gegen Kommentare, die ihr aufgrund ihrer Gefühle eine Mitschuld an den Ereignissen geben. Solche Reaktionen empfinde sie als empathielos. Nutzer, die entsprechende Kommentare hinterlassen, blockiere sie nach eigenen Angaben auch, um andere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen vor solchen Aussagen zu schützen.



























