Hasskommentare angezeigt: Erzielte Lisa Akkaya Erfolge?
Lisa Marie Akkaya (25) und ihr Mann Furkan Akkaya (25) wehren sich seit Monaten gegen den Hass, der ihnen im Netz entgegenschlägt. Bei der Premiere von "Der Promihof" gaben die beiden gegenüber Promiflash nun ein Update zu ihrem juristischen Vorgehen. Seit dem Tod ihres Sohnes Xavi erreichen das Paar immer wieder hasserfüllte Nachrichten – und die beiden lassen diese inzwischen konsequent anzeigen. Auf die Frage, ob dabei bereits konkrete Erfolge herausgesprungen sind, nennt die Influencerin allerdings keine abgeschlossenen Fälle. Das liege vor allem daran, dass sich die rechtlichen Verfahren lange hinziehen. Trotzdem hält die Reality-TV-Bekanntheit es für wichtig, konsequent zu handeln. Betroffene sollten die entsprechenden Nachrichten sichern und jeden Hasskommentar zur Anzeige bringen. Dass schnelle Ergebnisse zunächst ausbleiben können, ist für Lisa kein Grund, auf juristische Schritte zu verzichten. Ihre klare Botschaft lautet: Auch wenn Geduld nötig ist, sollte Hass im Internet nicht einfach hingenommen werden.
"Man sollte es auf jeden Fall machen, ja. Es ist natürlich ein langer Prozess. Also, es dauert sehr, sehr, sehr lange", erklärte Lisa im Gespräch mit Promiflash. Dennoch sei der Aufwand aus ihrer Sicht gerechtfertigt: "Aber lieber machen als nicht machen, weil einem droht eine Haftstrafe oder eine sehr hohe Geldstrafe." Gleichzeitig wünscht sich die Reality-TV-Bekanntheit, dass der Schutz vor digitalem Hass künftig ausgeweitet wird. "Und ich finde, da sollte das ohnehin noch ein wenig besser ausgebaut werden, weil das Internet kein straffreier Raum ist – wirklich einfach alles anzeigen", betonte sie gegenüber Promiflash. Ihr Appell fällt damit eindeutig aus: Hassnachrichten sollten dokumentiert und gemeldet werden, selbst wenn ein Verfahren viel Zeit in Anspruch nimmt. Denn nach Lisas Einschätzung können den Verantwortlichen hohe Geldstrafen oder sogar eine Haftstrafe drohen.
Schon vor acht Monaten hatte Furkan in seiner Instagram-Story angekündigt, dass er und Lisa Marie gegen die Angriffe im Netz vorgehen. "Wie tief ist die Gesellschaft gesunken, dass manche Menschen unter einem Post, in dem steht, dass ein Baby beerdigt wird, solche Kommentare abgeben? Wir haben alle rechtlichen Schritte eingeleitet. Es passiert auch alles sehr, sehr zügig. Also glaubt ja nicht, dass ihr irgendwie damit davonkommt. [...] Das wird alles wirklich gravierende und schwere Folgen haben für euch", stellte er damals klar. Er zeigte sich entsetzt über die Wortwahl mancher Nutzer und machte keinen Hehl aus seiner Fassungslosigkeit: "Das ist einfach unmenschlich. Und wir sind immer noch fassungslos." Auch Lisa Marie bezog damals deutlich Stellung, nachdem es erneut Kritik gehagelt hatte, weil sie ein Familienfoto beim Pizzaessen gepostet hatte. "Tut mir leid, dass auch wir uns ablenken und mit der Familie nach zwei Wochen mal wieder etwas essen", schrieb sie in ihrer Story.

























