"Bares für Rares" schickt Verkäuferin mit Fälschung heim
"Bares für Rares" schickt Verkäuferin mit Fälschung heimZDF/Frank BeerZur Bildergalerie

"Bares für Rares" schickt Verkäuferin mit Fälschung heim

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min
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Gabriele Bottenberg ist mit großen Erwartungen zu Bares für Rares gegangen, doch am Ende wartete nur eine bittere Enttäuschung auf sie. Die ehemalige Lehrerin hatte eine vermeintliche Jugendstil-Lampe im Gepäck, die sie vor mehr als 30 Jahren für stolze 2.000 D-Mark erstanden hatte, und war fest davon überzeugt, eine echte Antiquität zu besitzen. Doch Expertin Dr. Bianca Berding kam in der Sendung zu einem ganz anderen Schluss: Bei der Leuchte handelt es sich lediglich um einen mäßig verarbeiteten Nachbau, also um eine Fälschung. Weil gefälschte Objekte bei "Bares für Rares" grundsätzlich nicht in den Händlerraum gelangen dürfen, blieb Gabriele die begehrte Händlerkarte von Moderator Horst Lichter (64) verwehrt. Statt eines Verkaufserlöses hieß es für sie: Lampe wieder einpacken und ohne Deal nach Hause fahren.

Besonders bitter: Auch die Signatur des französischen Bildhauers Charles Ruchot, die sich auf dem Stück befand, entpuppte sich laut Expertise als Fälschung. Ausgerechnet wegen der Unterschrift hatte die Besitzerin jedoch bis zuletzt gedacht, dass das Stück echt sei. Horst erklärte ihr daraufhin, dass ihm wegen des Regelwerks der Sendung die Hände gebunden seien und er keine Händlerkarte aushändigen dürfe. Sein Mitgefühl zeigte der Moderator aber unmissverständlich. "Mir tut es nur so unendlich leid für dich", sagte er in der Trödelshow. Gabriele selbst fasste ihre Gefühlslage in der ZDF-Sendung in wenigen Worten zusammen: "Ich bin echt traurig."

Auch Hermann Krampfl hatte kurz zuvor bei "Bares für Rares" eine herbe Enttäuschung erlebt. Der Lehrer aus Ellwangen wollte eine vermeintlich antike Barockkommode im Händlerraum für 1.000 Euro verkaufen. Doch Experte Sven Deutschmanek (50) zweifelte daran, dass das Möbelstück tatsächlich mehr als 200 Jahre alt war. Seine Schätzung lag lediglich bei 500 bis 700 Euro. Im Händlerraum kam es dann noch bitterer für Hermann: Keiner der Händler gab ein Gebot ab. Auch nachdem Hermann seine Preisvorstellung halbiert hatte, blieb die Runde stumm. Wolfgang Pauritsch (54) stellte schließlich klar, dass kein Geschäft zustande kommt.

Experten Patrick Lessmann, Bianca Berding, Moderator Horst Lichter, Experten Heide Rezepa-Zabel und Detlev Kümmel bei "Bares für Rares"
ZDF/Frank Beer
Experten Patrick Lessmann, Bianca Berding, Moderator Horst Lichter, Experten Heide Rezepa-Zabel und Detlev Kümmel bei "Bares für Rares"
Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Horst Lichter, Fabian Kahl, Christian Vechtel
ZDF/Frank Beer
Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Horst Lichter, Fabian Kahl, Christian Vechtel
Liza Kielon und Kollegen, Bares für Rares
Instagram / liza.kielon
Liza Kielon und Kollegen, Bares für Rares
Wie findet ihr es, dass Gabrieles Lampe wegen der Fälschung gar nicht erst in den Händlerraum durfte?