

Mord, Flucht, Waffenraub: "Die Chefin" kehrt zurück ins TV
Krimi-Liebhaber dürfen sich den 11. Dezember 2026 rot im Kalender anstreichen: Die ZDF-Erfolgsreihe "Die Chefin" meldet sich pünktlich um 20:15 Uhr mit ihrer 17. Staffel zurück. Ganze zehn neue Episoden stehen für Vera Lanz, gespielt von Katharina Böhm, auf dem Dienstplan – und ziehen sich in gewohnter Manier bis tief ins Jahr 2027 hinein. Wer die Füße bis zum TV-Termin nicht stillhalten kann, hat Glück gehabt: In der ZDF-Mediathek schlagen die neuen Fälle laut Quotenmeter bereits ab dem 4. Dezember 2026 auf. Und der Staffelauftakt hat es direkt in sich: Vera Lanz sieht sich nicht nur mit einem extrem heiklen Mordfall konfrontiert, sondern stolpert dabei auch noch über einen alten Bekannten aus ihrer eigenen Vergangenheit. Von beschaulicher Polizeiarbeit kann jedenfalls keine Rede sein, denn die Episode gipfelt in einem wilden Plot aus Flucht und handfestem Waffenraub – ein furioser Start in die Winter-Krimi-Saison.
Der Fall beginnt mit einer ungewöhnlichen Tatwaffe: Bewährungshelfer Deniz Özcan wird mit einem messerscharfen Brieföffner ins Jenseits befördert, der einem Kendoschwert nachempfunden ist. Eine Auswertung der örtlichen Überwachungskamera bringt rasch die erste verdächtige Spur ins Spiel: Auf dem Bildmaterial zeichnet sich die Silhouette von Olga Pawlowski ab, einer ehemaligen Klientin des Opfers und somit mutmaßlich der Letzten, die den Toten lebend zu Gesicht bekam. Die Dame taucht nach der Tat zwar erst einmal unter, lässt sich von Kommissar Böhmer aber schließlich vor ihrer eigenen Haustür abfangen. Ein lupenreines Motiv ist schnell gezimmert, hatte der Bewährungshelfer der Beschuldigten nach einigen Verstößen gegen ihre Bewährungsauflagen doch eiskalt den Kontakt zur eigenen Tochter verwehrt. Als ob das nicht reicht, kleben auch noch ihre DNA-Spuren an der Leiche – für die Beamten eine klare Sache. Die Festgenommene pocht jedoch stur auf ihre Unschuld und streitet den Mord vehement ab.
Doch die Spürnase der Chefin reicht weiter: Ins Visier rückt schnell auch ein gewisser Maximilian Murnau, der ebenfalls zu den Klienten des Ermordeten zählte und für Vera wahrlich kein unbeschriebenes Blatt ist. Der Mann hat eine Haftstrafe verbüßt, ist seit drei Monaten wieder auf freiem Fuß und verdingt sich mittlerweile bei einer zivilen Securityfirma. Das Wiedersehen fällt entsprechend unterkühlt aus: Die Knasterfahrung hat spürbare Kratzer auf der Seele hinterlassen. Maximilian begegnet der Kommissarin mit reichlich Distanz. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse: In der Hand des Toten werden Haare von Maximilian entdeckt, was die Beweislage dramatisch zuspitzt. Statt artig Rede und Antwort zu stehen, zieht der Verdächtige es vor, auf Biegen und Brechen die Flucht zu ergreifen. Dabei setzt er im Zuge der dramatischen Ereignisse seinen Kollegen Böhmer kurzerhand außer Gefecht, knöpft ihm dessen Dienstwaffe ab und überschreitet damit die allerletzte rote Linie zum Schwerverbrecher.






















