Harrys Interview könnte Versöhnung mit William erschweren
Prinz Harrys (42) öffentlich geäußerter Wunsch nach Frieden mit der britischen Königsfamilie sorgt ausgerechnet für neue Kritik. Nach seinem überraschenden Interview mit GQ warnen Royalexperten, dass seine Worte eine Annäherung an seinen Bruder Prinz William (44) und seinen Vater König Charles III. (77) sogar erschweren könnten. Gegenüber Fox News bezeichneten Fachleute es als einen "großen Fehler", den familiären Bruch weiterhin in der Öffentlichkeit zu besprechen. Ein Royalautor bezeichnete Harrys Vorgehen mit Blick auf den Zeitpunkt und die wiederholten Statements sogar als "unsensibel". Auslöser der Debatte war unter anderem ein Satz, den Harry in dem Gespräch mit GQ zu einer möglichen Aussöhnung fallen ließ: "Manche Menschen wollen nicht, dass es klappt – ich möchte, dass es klappt." Gerade diese Formulierung rief jedoch neue Fragen hervor. Statt die Spannungen hinter verschlossenen Türen zu klären, hat der Royal damit erneut eine öffentliche Debatte über sein Verhältnis zu William, Charles und dem Rest der Familie ausgelöst.
Ein Sprecher des Herzogs stellte daraufhin klar, dass der Kommentar nicht gegen seine Verwandten gerichtet gewesen sei. Dennoch könnte seine Offenheit nach Einschätzung eines weiteren Royalexperten Williams mögliche Sorge verstärken, dass vertrauliche Familienangelegenheiten später an die Öffentlichkeit gelangen. Dabei handelt es sich ausdrücklich um die Einschätzung des Fachmanns und nicht um eine Äußerung Williams. In dem GQ-Interview wurde Harry außerdem gefragt, ob er um seine "komplizierten" Beziehungen zu Charles und William trauere. Seine Antwort fiel knapp aus: "Ja, natürlich." Er verwies zugleich darauf, dass Streit unter Geschwistern und zerbrochene Beziehungen zwischen Kindern und Eltern sehr viele Menschen beträfen. Das große Interesse am royalen Konflikt erkläre er sich auch mit der Hoffnung, daraus etwas für eigene Familienprobleme mitnehmen zu können.
Als belastet gilt Harrys Verhältnis zu den Windsors spätestens seit 2020, als er sich aus dem Kreis der arbeitenden Royals zurückzog. Anschließend lebte er mit Herzogin Meghan (45) und den gemeinsamen Kindern sechs Jahre lang in Kalifornien. Das Gespräch mit GQ war sein erstes Interview, seit die vier nach Großbritannien zurückgezogen waren. Obwohl es schon früher Überlegungen dazu gegeben hatte, sei die endgültige Entscheidung kurzfristig gefallen: "Wir hatten in der Vergangenheit Pläne, und ich glaube, für viele Menschen ist es so: Wenn man einen so großen Umzug macht, braucht das viel Planung. Bei uns ging es sehr schnell." Über den Entschluss ergänzte er: "Wenn bestimmte Sterne günstig stehen und klar ist, dass es so sein sollte oder wahrscheinlich darauf hinauslaufen wird, dann lassen wir uns darauf ein." Mit der Rückkehr möchte Harry seinen Kindern das Land näherbringen, in dem er selbst aufgewachsen ist. Archie und Lilibet sollen dabei auch die schönen Seiten kennenlernen, die er mit seiner eigenen Kindheit verbindet.



























