Regisseur war "schockiert" über Amanda Bynes' Absturz
Ganze 16 Jahre ist es her, dass Amanda Bynes (40) zum bislang letzten Mal auf der Kinoleinwand zu sehen war: 2010 spielte sie in der Teeniekomödie "Einfach zu haben" die intrigante Marianne Bryant und lieferte sich dort feurige Wortgefechte mit Emma Stone (37). Im Podcast "Plus One" von Jess Lucero blickte Regisseur Will Gluck nun auf die damaligen Dreharbeiten zurück – und geriet dabei regelrecht ins Schwärmen. Von den psychischen Problemen und dem Drogenmissbrauch, die bei der Schauspielerin später öffentlich wurden, habe er am Set nicht das Geringste geahnt. Entsprechend perplex zeigte er sich über die spätere Entwicklung nach dem Film: "Schockiert" sei er gewesen, so der Filmemacher rückblickend. Sein Fazit zur damaligen Zusammenarbeit fiel dafür umso eindeutiger aus: "Sie war zu 100 Prozent professionell", betonte Will. Von Starallüren also keine Spur – ganz im Gegenteil.
Dabei dürfte das Projekt für Amanda durchaus eine Herausforderung gewesen sein, wie der Regisseur im Podcast einräumte. "Sie war ein riesiger Star, und dann musste sie sozusagen die zweite Geige hinter Emma spielen. Aber sie war großartig", erinnerte er sich. Auch die Eltern der Darstellerin seien während der Dreharbeiten dauerhaft vor Ort gewesen. Auf die Frage, ob ihm damals irgendein Warnsignal aufgefallen sei, wiegelte Will direkt ab: "Überhaupt nichts." Ein klassisches Casting musste Amanda für die Rolle übrigens gar nicht erst absolvieren – sie traf sich vorab lediglich zu einem ausgiebigen Plausch mit dem Regisseur und ergatterte die Zusage somit ganz ohne Vorsprechen. Sie selbst beurteilte ihre Darbietung allerdings deutlich kritischer. "Ich konnte meinen Anblick in diesem Film nicht ertragen, und ich mochte meine Leistung nicht. Nachdem ich ihn gesehen hatte, war ich fest davon überzeugt, dass ich mit der Schauspielerei aufhören musste", gestand sie 2018 gegenüber dem Paper-Magazin. Nach "Easy A" hängte sie die Schauspielkarriere schließlich tatsächlich an den Nagel.
Ab 2012 geriet Amandas Privatleben durch psychische Ausnahmesituationen und Substanzkonsum zunehmend in die Schlagzeilen. Von 2013 bis 2022 stand die Schauspielerin unter der rechtlichen Vormundschaft ihrer Mutter – eine Phase, die von psychiatrischen Zwangseinweisungen, Reha-Aufenthalten und Razzien geprägt war. Nach der juristischen Entlassung aus der Vormundschaft bedankte sie sich via People bei ihren Fans, ihrem Anwalt und ihren Eltern für den Rückhalt. Sie habe intensiv an ihrer Stabilität gearbeitet, um endlich ein eigenständiges Leben zu führen, und wolle ihre Gesundheit auch künftig an oberste Stelle setzen. Beruflich beschreitet der einstige Teeniestar mittlerweile musikalische Wege: Im April 2026 erschien in Kollaboration mit Zabba und Fenix Flexin der Song "Girlfriend". Kurz darauf verkündete Amanda auf Instagram, bereits am nächsten Track im Studio zu schrauben.

























