Amanda Seyfried hielt "Guardians" für Karriererisiko

Amanda Seyfried hielt "Guardians" für Karriererisiko

- Margit Huber
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Ein sprechender Baum, ein frecher Waschbär und das alles auch noch im Weltall – für Amanda Seyfried (40) klang das vor über einem Jahrzehnt nicht gerade nach einem Kassenschlager und sie sagte die Rolle der Gamora in Marvels Guardians of the Galaxy ab. Bei einer Fragerunde der SAG-AFTRA Foundation erklärte die Schauspielerin nun laut Deadline, die grünhäutige Alienattentäterin sei schlicht nicht die richtige Figur für sie gewesen. Damals habe sie zudem große Zweifel an dem ungewöhnlichen Filmkonzept gehabt: "Ich glaube, 'Guardians of the Galaxy' abzulehnen, war für mich damals einfach so offensichtlich. Ich dachte: 'Das wird kein Erfolg. Der Baum und der Waschbär reden miteinander. Und außerdem sind sie alle im Weltraum.'", erinnerte sie sich. Und weiter: "Ich dachte nur: 'Das wird meine Karriere ruinieren, wenn es schlecht ist. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es schlecht sein könnte.'" Neben den beruflichen Bedenken spielten damals aber auch ganz private Überlegungen eine Rolle.

Dass das Marvel-Abenteuer am Ende Millionen Fans begeisterte, kann die Schauspielerin heute mit Humor nehmen. "Ich meine, offensichtlich lag ich falsch. Aber ich nehme diese Entscheidung trotzdem nicht zurück", stellte sie bei der SAG-AFTRA Foundation klar. Ein weiterer Punkt, der sie abschreckte: die aufwendige Verwandlung in die grünhäutige Kriegerin. Stundenlange Sitzungen im Maskenstuhl kamen für Amanda schlicht nicht infrage. Stattdessen übernahm Zoe Saldaña den Part und stand im ersten Film an der Seite von Chris Pratt (47), der als Star-Lord zu sehen war. Auch in den Fortsetzungen aus den Jahren 2017 und 2023 spielte Zoe die Marvelheldin.

Besonders wichtig war Amanda bei ihrer Absage der Blick auf ihr Privatleben. "Ich habe sie für mich getroffen. Ich habe sie für die Familie getroffen, von der ich wusste, dass ich sie haben wollte", erklärte die Schauspielerin, die inzwischen zweifache Mutter ist. Auch die körperlichen Anforderungen einer riesigen Superheldenproduktion passen offenbar nicht so recht zu ihren Vorlieben: "Ich will einfach nicht die ganze Zeit im Maskenwagen verbringen. Ich kann ohnehin nicht stillsitzen", führte sie aus. Dazu komme noch einiges mehr, was ihr an solchen Projekten nicht liege: "Ich mag Stunts wirklich nicht, und ich mag keine Höhen, und ich mag es nicht, mir die ganze Welt vorzustellen. Ich brauche etwas, woran ich mich festhalten kann."

Amanda Seyfried bei den Astra Film Awards 2026 im Sofitel Los Angeles at Beverly Hills, Januar 2026
Getty Images
Amanda Seyfried bei den Astra Film Awards 2026 im Sofitel Los Angeles at Beverly Hills, Januar 2026
Panel der Marvel Studios für "Avengers: Doomsday" 2024 in San Diego
Getty Images
Panel der Marvel Studios für "Avengers: Doomsday" 2024 in San Diego
Gamora, Zoe Saldana, Chris Pratt, und Star Lord auf der "Guardians of the Galaxy. Vol 3"-Gala
Getty Images
Gamora, Zoe Saldana, Chris Pratt, und Star Lord auf der "Guardians of the Galaxy. Vol 3"-Gala
Amanda bereut ihre Absage trotz des Marvel-Erfolgs nicht – wie kommt das bei euch an?