Kevin Feige verrät, wie Patrick Stewart abseits der Sets war
Kevin Feige (53) hat seine erste Begegnung mit Patrick Stewart (†86) nie vergessen. Nach dem Tod des britischen Schauspielers erinnert sich der Chef der Marvel Studios an die Dreharbeiten zum ersten X-Men-Film im Jahr 2000. Gegenüber The Hollywood Reporter erklärte Kevin, er habe Patrick zuvor jahrelang als den unverwechselbaren Captain Picard gekannt und entsprechend ehrfürchtig auf das persönliche Kennenlernen geblickt. Der Leinwandstar habe seine Erwartungen sogar noch übertroffen. Er sei "brillant, charmant, warmherzig, großzügig" gewesen und habe eine "stille Stärke und Würde" ausgestrahlt. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm die private Seite des Schauspielers: "Abseits der Kameras war er noch bemerkenswerter und hatte einen wunderbar scharfen Sinn für Humor." Damit zeigte Patrick seinem Kollegen schon bei ihrem ersten Treffen zahlreiche Facetten, die Kevin zuvor nur aus dessen Rollen kannte.
Kevin denkt voller Dankbarkeit an die gemeinsamen Jahre zurück. "Es war ein echtes Privileg, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten", betonte der Produzent gegenüber The Hollywood Reporter. Patricks Bedeutung reiche für ihn weit über die zahlreichen Auftritte des Schauspielers hinaus. "Sein Vermächtnis lebt nicht nur in Jahrzehnten außergewöhnlicher Arbeit weiter, sondern auch in den vielen, vielen Menschen, die er als Mentor begleitet hat. Er wird sehr fehlen", erklärte Kevin. Auch Marvel Studios nahm Abschied von dem Darsteller. Das Studio würdigte ihn als "einzigartiges Talent, großzügigen Kollegen und wahren Gentleman". Als Professor Charles Xavier habe er die Figur mit Anmut, Intelligenz und Menschlichkeit geprägt. Diese Rolle spielte Patrick zwischen 2000 und 2017 in mehreren "X-Men"-Filmen. Später kehrte er im Marvel Cinematic Universe noch einmal in die Rolle zurück. In seinem Nachruf nennt Marvel unter anderem die Filme "X-Men", "Logan" und "Avengers: Doomsday".
Patrick Stewart starb im Alter von 86 Jahren in seinem Zuhause in Los Angeles. Zuvor war der Schauspieler an Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz erkrankt. Geboren wurde der Schauspieler in der englischen Grafschaft Yorkshire, wo er auch aufwuchs. Bereits lange vor seiner Zeit als Professor Charles Xavier hatte er sich weltweit einen Namen gemacht. In der Serie "Star Trek: The Next Generation" spielte er Captain Jean-Luc Picard, die Rolle machte ihn international bekannt. Später prägte er mit seinen Auftritten im "X-Men"-Universum eine weitere berühmte Figur und erreichte damit auch ein neues Publikum. In seiner Beileidsbekundung erinnerte Marvel Studios außerdem an die Menschen, die Patrick nahestanden. Die Gedanken des Teams seien bei Patricks Ehefrau Sunny, seinen Kindern und seinen Freunden. Genannt werden zudem die vielen Fans, die er mit seiner Kunst berührt habe.

























