Private Details über Sohn: Jay Khan kritisiert Annika Lau
Sänger Jay Khan (44) hat via Instagram deutliche Kritik an Annika Lau (47) geübt. In seiner Story bezog er sich auf ein Statement des Kinderarztes Dr. med. Vitor Gatinho, der den Umgang der Moderatorin mit der Privatsphäre ihres Sohnes Baz bemängelt hatte. Auslöser des Ganzen ist Annika Laus neues Buch, in dem sie schonungslos ehrlich über das Familienleben mit einem ADHS-Kind berichtet. Mit ihrem Werk möchte sie vor allem anderen betroffenen Eltern Mut machen und ihnen zeigen, dass sie mit diesen Herausforderungen nicht alleine sind. Diesen unterstützenden Gedanken findet der Kinderarzt grundsätzlich gut. Für ihn gibt es aber eine klare Grenze: Sobald persönliche Informationen über das Kind öffentlich gemacht werden, sieht er ein Problem. Seine zentrale Warnung lautet, dass sich private Details über Baz nicht wieder aus der Öffentlichkeit zurückholen lassen, wenn sie einmal bekannt geworden sind. Sie bleiben dauerhaft im Umlauf, ganz egal, wie gut die Absicht dahinter war.
In seinem Video bringt der Kinderarzt seine Haltung genau auf den Punkt. "Und das finde ich grundsätzlich erst mal einen guten Punkt, dass man sagt: Okay, hey, ihr seid nicht alleine. Aber in diesem konkreten Fall müssen wir doch etwas ganz Klares davon trennen. Es geht nicht um diese Mutter. Hier geht es darum, dass persönlichste Sachen ihres Kindes einfach öffentlich gemacht werden. Und die werden nie wieder, nie wieder rausgehen", erklärt er in seinem Instagram-Video. Jay Khan kommentierte den Beitrag in seiner Story daraufhin mit den folgenden Worten: "Vielleicht schreibt ihr Sohn eines Tages ein Buch über sie – falls sie ihm das überhaupt zutraut." Damit schließt sich der Sänger der Kritik des Kinderarztes an der Veröffentlichung persönlicher Details über Baz an.
Annika spricht offen über die Diagnose ihres Sohnes, die sie und ihren Mann Frederick Lau (37) stärker zusammengeschweißt hat. Ihr Anliegen ist es, vor allem anderen Müttern, aber auch Eltern im Allgemeinen Rückhalt zu geben. Jay stellt den guten Zweck von Annikas Handeln nicht infrage und kritisiert sie nicht als Mutter, sondern beanstandet lediglich die Preisgabe persönlicher Details über ihren Sohn Baz. Der Musiker und der Kinderarzt betonen übereinstimmend, dass sich die Veröffentlichung privater Informationen im Internet nicht mehr rückgängig machen lässt.

























