Lisa Marie Akkaya teilt nachdenkliche Worte an Halloween
Während Halloween für viele Menschen eine Zeit für Feiern und Partys ist, endete die Nacht für Lisa Marie Akkaya (25) mit einer eher bedrückenden Situation. Auf Instagram teilt sie einige Worte über die Nacht, die eigentlich schön angefangen hatte. Ihr Sohn Emilio sei am Abend von einem Schläfchen aufgewacht, weswegen sie sich als Familie auf den Weg gemacht hätten, um durch die Nachbarschaft zu spazieren. Auf dem Weg nach Hause fiel ihr eine Gruppe Jungs auf, die sich an ihrem Haus etwas aus der Süßigkeitenschüssel genommen hatten. Dabei bekam sie mit, wie einer der Jungen den anderen etwas über ihr Zuhause erzählte. In dem Haus sei ein Baby gestorben und damals seien viele Krankenwagen vor Ort gewesen. Lisa hat deshalb das Gefühl, dass ihr Zuhause für die Kinder aus der Nachbarschaft zu einer Art "Gruselhaus" geworden ist.
Wie Lisa schildert, klang es für sie, als würde der Junge seinen Begleitern eine besonders große Gruselgeschichte erzählen. Dabei geht es um die tragische Nacht, in der Lisas kleiner Sohn Xavi verstorben ist. Obwohl diese Situation für Lisa aufwühlend zu sein scheint, zeigt sie auch großes Verständnis für die Jungs vor ihrem Haus. "Der Junge kann da ja auf keinen Fall etwas dafür. Ich denke, für Kinder ist es natürlich einfach gruselig. Wir sind jetzt das "Gruselhaus" für Kinder, weil hier etwas Schlimmes passiert ist. Ich glaube, ich hätte als Kind auch Angst gehabt, wenn so etwas in meiner Nachbarschaft passiert wäre", schreibt sie.
Xavi verstarb im Februar dieses Jahres an plötzlichem Kindstod. Er war nur vier Monate alt geworden. Auch heute noch spricht Lisa sehr offen und ehrlich über den Schmerz des Verlustes, den sie täglich spürt. Gegenüber Bild meinte sie: "Nichts hilft. Wir leben einfach nur Tag für Tag weiter. Bei mir ist es eher so ein Taubheitsgefühl. Ich bin gefangen in den Gedanken und komme nicht raus. Es ist wirklich wie ein Albtraum." Lisa fand in den vergangenen Monaten vor allem durch ihren älteren Sohn Emilio die Kraft, weiterzumachen. Ohne ihn wäre sie heute nicht mehr hier, erzählte sie gegenüber dem Blatt.
























