

So emotional wird vierte "Ich und die Walter Boys"-Staffel
Fans von "Ich und die Walter Boys" dürfen sich auf besonders gefühlvolle Folgen einstellen: Sarah Rafferty (53) stimmt die Fans auf emotionale Szenen in der vierten Staffel der Netflix-Serie ein. Im Gespräch mit Us Weekly verriet die Schauspielerin, dass sie sich bei den Dreharbeiten für ihre Rolle als Dr. Katherine Walter kaum in die passenden Gefühle hineinversetzen musste. Denn auch privat stand sie vor einem emotionalen Abschied: Ihre ältere Tochter Oona zog im August aus dem Elternhaus aus, um aufs College zu gehen. Dieser Einschnitt habe bei ihr einiges ausgelöst. "Dass eine meiner beiden Töchter diesen Herbst das Nest verlassen hat, hat mich definitiv sehr intensiv mit meinen Gefühlen in Kontakt gebracht", verriet sie dem Magazin. "Sie standen mir diesen Herbst bei den Dreharbeiten vor der Kamera jederzeit zur Verfügung." Privates und Berufliches gingen für die Darstellerin in den vergangenen Monaten also fließend ineinander über.
Auch Katherines Leben wird in der kommenden Staffel von schwierigen Momenten geprägt sein. Nach dem Cliffhanger am Ende der dritten Staffel ist ihr Sohn Cole nach einem Autounfall in Lebensgefahr. Sarah bewundert an ihrer Serienfigur besonders deren großes Herz und ihr Bestreben, jedem Familienmitglied das Gefühl zu vermitteln, dazuzugehören. Für einige Szenen kann die Schauspielerin zudem auf persönliche Erfahrungen mit ihren Töchtern Oona und Iris zurückgreifen. "Es gibt darin Momente, die sich wie ein kleiner Liebesbrief an meine eigenen Kinder anfühlen, Momente, die wirklich auf Begegnungen basieren, die ich mit ihnen hatte", schilderte sie im Gespräch mit Us Weekly. "Deshalb bedeutet es mir sehr viel, das genau in diesem Abschnitt meines Lebens spielen zu dürfen." Konkrete Handlungsdetails verriet sie zwar nicht, stellte aber in Aussicht: "Ich glaube, es wird wirklich aufregend. Die Serie wird mit jeder Staffel einfach immer schöner." Mit Blick auf das dramatische Ende der dritten Staffel ergänzte sie: "Davon kommt noch mehr."
Auch abseits der Kamera spricht Sarah schwierige Themen bewusst mit ihren Kindern an. Sowohl ihre Großmutter als auch ihr Vater erkrankten an Alzheimer. Besonders für ihre Töchter Oona und Iris sei es schwierig gewesen, vor allem in jungen Jahren mitzuerleben, wie sich ihr Großvater durch die Krankheit veränderte. "Es war etwas schwieriger, als sie jünger waren und die Veränderungen bei ihrem Großvater bemerkten. Das steht fest. Es war herzzerreißend", erinnerte sich die Darstellerin gegenüber dem Magazin Us Weekly. "Aber andererseits führt es eben auch zu diesen positiven, optimistischen Gesprächen." Wegen ihrer eigenen Familiengeschichte engagiert sie sich gemeinsam mit Eli Lilly and Company für die Aufklärung über frühe symptomatische Alzheimererkrankungen. Betroffene und Angehörige ermutigt sie, Gedächtnis- oder Denkprobleme früh ärztlich abklären zu lassen. In "Ich und die Walter Boys" steht Sarah unterdessen weiterhin mit Nikki Rodriguez (23) als Jackie Howard vor der Kamera. Zum Ensemble zählen außerdem unter anderem Chad Rook, Erin Karpluk und Naveen Paddock.




























