Prinzessin Märtha Louise wehrt sich gegen dreiste Babylüge

Prinzessin Märtha Louise wehrt sich gegen dreiste Babylüge

- Janine Karrasch
Lesezeit: 2 min
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Ein Baby bei Märtha Louise von Norwegen (55) und Durek Verrett (51)? Genau das behaupten derzeit zahlreiche Fakeseiten auf Facebook. Die Prinzessin und der aus den USA stammende Schamane sollen angeblich Nachwuchs erwarten. Als Beleg dienen bearbeitete Bilder, die das Gerücht glaubwürdig erscheinen lassen und möglichst viele Nutzer zum Klicken verleiten sollen. Märtha Louises Management will das nicht auf sich sitzen lassen. Gegenüber dem Sender TV 2 erklärte das Team: "Wir nehmen das sehr ernst und gehen der Sache nach."

Fast alle dieser Beiträge sind nach demselben Muster gestrickt, was auf eine gezielte Betrugsmasche hindeutet. Die Sensationsmeldung dient als Köder, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wer darauf hereinfällt, riskiert im ungünstigsten Fall, private Daten preiszugeben oder Geld zu verlieren. Auch ohne dieses Szenario können sich die Seiten für ihre Betreiber auszahlen, denn jeder Aufruf bringt womöglich Werbeeinnahmen. Mittlerweile hat sich Meta, der Mutterkonzern von Facebook, des Falls angenommen und sich dazu geäußert. Das Unternehmen betont jedoch, die gefälschten Beiträge erst noch genauer prüfen zu müssen. Wann die Seiten gesperrt werden, ist daher weiterhin unklar.

Märtha Louise ist die Tochter des 2026 verstorbenen Königs Harald und der Königin Sonja (89). Aus ihrer Ehe mit dem verstorbenen Autor Ari Behn (†47) hat die Prinzessin drei Töchter: Maud Angelica, Leah Isadora und Emma Tallulah. Dass Märtha Louise und Durek in den Schlagzeilen landen, ist nichts Neues. Seit die Prinzessin ihren Partner öffentlich an ihrer Seite zeigt, polarisiert das Paar: Die einen bewundern ihre Offenheit, andere kritisieren Dureks Rolle als Schamane und die Nähe zum Königshaus. Im Sommer 2024 gaben sich die beiden im norwegischen Geiranger das Jawort, und auch diese Hochzeit sorgte weit über Norwegen hinaus für Aufsehen. Die Exklusivrechte gingen an das Magazin Hello!, außerdem war eine Netflix-Dokumentation geplant. Monate später berichtete Se og Hør von unbezahlten Rechnungen bei lokalen Dienstleistern. Für die Betrüger ist das ein Vorteil, denn die Bekanntheit des Paares macht die erfundene Babynachricht umso verlockender.

Prinzessin Märtha Louise in Stockholm, 13.10.2025
Imago
Prinzessin Märtha Louise in Stockholm, 13.10.2025
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett, Juni 2025
Getty Images
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett, Juni 2025
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett, August 2024
IMAGO / PPE
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett, August 2024
Wie bewertet ihr Märtha Louises Entscheidung, gegen die falsche Babynachricht vorzugehen?