Diese Royals gelten als besonders sparsam und kostenbewusst
Pippa Middleton (43) macht sich in Kintbury, West Berkshire, gerade keine Freunde. Erst ließ sie mit ihrem Hedgefonds-Ehemann einen öffentlichen Fußweg über ihr 15-Millionen-Pfund-Anwesen sperren, nun gilt sie bei den Nachbarn auch noch als knausrige Trinkgeldgeberin. Journalist Max Hastings schrieb in der Times, Pippas Schwester Prinzessin Kate (44) zeige dagegen täglich, wie man Prinzessin ohne jede Attitüde sei. Echte Sparsamkeit findet man allerdings woanders, berichtet die Daily Mail. Queen Elizabeth II. (†96) heizte 2020 den hohen Audience Room im Buckingham Palace mit einem 30-Pfund-Heizstrahler (36 Euro). Glühbirnen über 40 Watt waren verboten, Paketschnur wurde aufgehoben, alte Zeitungen dienten als Pferdeeinstreu. Nach Weihnachten glättete Elizabeth Geschenkpapier und Schleifen für die Wiederverwendung.
Prinzessin Anne (76) soll zwischen 15 und 20 Millionen Pfund (18–24 Millionen Euro) besitzen, setzt aber lieber auf Bodenständigkeit als auf Luxus. Als "Queen of Recycling" trägt sie Mäntel, Kleider, Hüte und Handtaschen teils seit Jahrzehnten. Ihr Motto: "Ein guter Anzug hält ewig. Das Sparen wurde mir anerzogen." Zur Hochzeit mit Timothy Laurence (71) 1992 zog sie Jacke und Rock an, die sie wenige Monate zuvor in Ascot getragen hatte. Auch Prinz William (44) und Kate halten die Ausgaben im Rahmen. Sie machen Urlaub im eigenen Land, nutzen öffentliche Verkehrsmittel und haben laut Kate IKEA-Möbel in den Kinderzimmern. Gekocht wird zu Hause selbst. Gelegentlich gehen sie zum Sonntagsbraten ins Dabbling Duck in Norfolk, wo Hauptgerichte rund 20 Pfund (24 Euro) kosten. Auch Prinz George (13) trug 2015 bei seinem Balkondebüt ein Outfit, das einem seines Vaters von 1984 glich.
Weniger Lob erntete William für seinen Umgang mit Steuerzahlen. Anders als sein Vater hielt er sie lange unter Verschluss. Inzwischen hat er nachgegeben. Laut einer Umfrage der Mail on Sunday wünschten sich 54 Prozent der Briten mehr Transparenz. König Charles III. (77) pflegt laut Tom Parker Bowles (51) eine Nullverschwendungsregel bei Tisch. Reste werden aufbewahrt, verwertet oder am nächsten Tag erneut serviert. Als erster britischer Monarch veröffentlichte er freiwillig seine Steuerrechnung: über 12,9 Millionen Pfund (15,4 Millionen Euro) für 2024/25 und 11,7 Millionen (14 Millionen Euro) im Vorjahr. Die Anregung kam laut James Chalmers, dem Verwalter der Privatschatulle, vom König selbst. Kritiker Norman Baker fragt dennoch, warum die Monarchie "500 Millionen Pfund" (598 Millionen Euro) im Jahr koste.


























