Harry Kane (33) hat den Ballon d'Or gewonnen und damit bereits Geschichte geschrieben: Als erster Engländer seit 25 Jahren sicherte er sich die begehrte Auszeichnung. In seiner Heimat entfachte er jetzt sogar eine Debatte über eine weitere außergewöhnliche Ehrung. Wie 20 Minuten berichtet, könnte König Charles III. (77) den Stürmer noch während seiner aktiven Profikarriere zum Ritter schlagen. Der Torjäger des FC Bayern München könnte sich dann künftig "Sir" Harry Kane nennen. Ein Ritterschlag während der aktiven Laufbahn wäre im Fußball eine echte Rarität. Bislang wurde diese Ehre nur Sir Stanley Matthews zuteil. Ob Harry ebenfalls schon vor seinem Karriereende ausgezeichnet wird, bleibt allerdings abzuwarten.
Für einen baldigen Ritterschlag sprechen aus Sicht der Befürworter vor allem Harrys sportliche Erfolge in der vergangenen Saison. Für den FC Bayern und die englische Nationalmannschaft erzielte der Angreifer beeindruckende 73 Treffer. Mit den Münchnern gewann er zudem das Double und den Supercup. Erst kürzlich nach dem 6:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Magdeburg äußerte sich Harry selbst zu den Spekulationen: "Ich würde nicht nein dazu sagen, so viel steht fest", verriet er laut GB News entschlossen. "Wenn es passiert, wäre es unglaublich und etwas, worauf ich sehr stolz wäre. Aber ich möchte mich nicht zu sehr davon mitreißen lassen."
Wie außergewöhnlich ein Ritterschlag während der aktiven Karriere wäre, zeigt auch ein Blick auf David Beckham (51): Die englische Fußballlegende wurde erst im November 2025 zum Ritter geschlagen und damit zwölf Jahre nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn. Der ehemalige Fußballprofi Chris Kamara sieht bei Harry jedoch keinen Grund, mit der Ehrung so lange zu warten. "Kane wird immer besser, wie ein guter Wein. Er wird sowieso den Ritterschlag erhalten, wieso nicht jetzt?", sagte Chris gegenüber The Sun. Auch eine Sprecherin der britischen Regierung würdigte den Kapitän laut 20 Minuten: "Ich denke, jeder würde zustimmen, dass Harry Kane dem englischen Fußball enorm viel gegeben hat." Zugleich betonte sie, dem offiziellen Ehrungsverfahren nicht vorgreifen zu wollen.




























