Darum zog Susan Sideropoulos bei GZSZ den Schlussstrich

Darum zog Susan Sideropoulos bei GZSZ den Schlussstrich

- Patricia Schlösser-Christ
Lesezeit: 3 min
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Susan Sideropoulos (46) verabschiedete sich 2011 von der RTL-Dailysoap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", obwohl ihre Rolle Verena Koch zu den absoluten Publikumslieblingen zählte. Der Grund lag nicht etwa in einem Streit hinter den Kulissen, sondern ganz schlicht im Privatleben der Schauspielerin. Susan war damals mit 30 Jahren zum zweiten Mal schwanger und wollte nach der Babypause nicht mehr in den Alltag einer täglichen Serie zurückkehren. Gleichzeitig reizten sie laut kino.de neue berufliche Aufgaben. Die Verantwortlichen entschieden sich deshalb für einen endgültigen Abschied ihrer Figur. Verena wurde auf dem Weg zu einer Schuhmesse überfahren und starb an ihren schweren Verletzungen. Trotz dieses Serientods stand Susan 2022 wieder vor der GZSZ-Kamera – allerdings nicht als Verena, sondern als deren Doppelgängerin Sarah Elsässer.

Als Verena 2001 erstmals im GZSZ-Kiez auftauchte, präsentierte sie sich selbstbewusst, glamourös und durchaus berechnend. Beruflich probierte die Geschäftsfrau einiges aus: Sie führte eine Boutique und arbeitete im Laufe der Zeit unter anderem als Bloggerin, Barkeeperin und Redakteurin. Auch ihr Liebesleben verlief lange turbulent. Während Susan privat monogam lebt, scheute ihre Figur Verena zunächst keine Affären. Schließlich fand Verena in Leon ihre große Liebe, heiratete ihn und bekam mit ihm einen Sohn. Im Laufe der Zeit wurde sie zu einem echten Zuschauerliebling. Die Verantwortlichen ließen bei Verenas Abschied bewusst keine Hintertür für eine spätere Rückkehr offen. Der damalige Produktionschef erklärte, man habe sich für einen "großen und emotionalen Ausstieg" entschieden. Auf diese Weise sollten die Zuschauer Verena "gebührend verabschieden" können. Elf Jahre später kehrte Susan dann aber doch über einen Umweg zurück: Im Spin-off Leon – Glaub nicht alles, was du siehst übernahm sie die Rolle der Sarah Elsässer. Ab 2023 war sie damit vorübergehend auch wieder in der Hauptserie zu sehen.

Sarah war dabei ausdrücklich keine wiederauferstandene Verena, sondern eine eigenständige Figur: reisefreudig, abenteuerlustig und ohne jede Verbindung zu Leons verstorbener Ehefrau. Für Leon war die Begegnung trotzdem aufwühlend. Sarahs Aussehen erinnerte ihn so stark an Verena, dass er sich erneut mit seiner Trauer auseinandersetzen musste. Sarah selbst kannte ihre Doppelgängerin hingegen überhaupt nicht. Nachdem Leon sie angesprochen und verfolgt hatte, hielt sie ihn zunächst sogar für einen Stalker. Dass Susan sich nach dem Ausstieg beruflich neu orientieren wollte, kam übrigens nicht aus heiterem Himmel. Bereits während ihrer Zeit bei GZSZ stand sie nicht nur als Schauspielerin vor der Kamera, sondern arbeitete auch als Moderatorin. Zudem sammelte sie Erfahrungen in Tanz- und Comedyformaten. Damit zeigte sie schon früh, dass sie sich nicht auf eine einzige Rolle festlegen lassen wollte.

Susan Sideropoulos beim Raffaello Summer Day 2024
Getty Images
Susan Sideropoulos beim Raffaello Summer Day 2024
Susan Sideropoulos im Dezember 2024
Instagram / susan_sideropoulos
Susan Sideropoulos im Dezember 2024
Susan Sideropoulos und Christian Polanc 2007 bei "Let's Dance"
Stefan Gregorowius / ActionPress
Susan Sideropoulos und Christian Polanc 2007 bei "Let's Dance"
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