Prince Jackson (29) und sein Bruder Bigi (24) haben offenbar einen besonderen Wunsch für das frühere Zuhause ihres Vaters: Die beiden Söhne von Michael Jackson (†50) würden die Neverland Ranch gerne wieder zu einem Ort machen, an dem kranke und benachteiligte Kinder Freude finden. Das Anwesen im kalifornischen Los Olivos ist für die Brüder eng mit ihrer Kindheit verbunden. Viele persönliche Erinnerungen verbinden sie mit dem einstigen Zuhause des King of Pop. Gegenüber Page Six verriet eine Quelle aus dem Familienumfeld exklusiv: "Sie würden es lieben, wenn das Anwesen erhalten und auf eine Weise genutzt würde, die dem entspricht, was Michael ursprünglich damit erreichen wollte." Vor allem Prince soll es am Herzen liegen, dass Neverland wieder einem wohltätigen Zweck dient. Sein Bruder Bigi hält sich dagegen lieber aus der Öffentlichkeit heraus und kann sich offenbar keine große Touristenattraktion auf dem Gelände vorstellen. Angebote für Kinder, die davon profitieren könnten, würde er jedoch unterstützen. Viel Einfluss auf die Zukunft des Anwesens haben die beiden allerdings nicht: Seit 2020 gehört die Ranch dem Unternehmer Ron Burkle. Er kaufte das Gelände für rund 22 Millionen Dollar als Investitionsobjekt und nutzt es seitdem als privaten Wohnsitz.
Eine gemeinnützige Nutzung scheint dennoch nicht ausgeschlossen. Ein Sprecher von Ron Burkle betonte, dass der Unternehmer großen Respekt vor der Geschichte Neverlands und der persönlichen Bedeutung des Anwesens für die Familie Jackson habe. Seit dem Kauf seien Michaels Kinder und weitere Angehörige jederzeit willkommen, dort Zeit zu verbringen. Gegenüber Page Six stellte der Sprecher außerdem klar: "Während Neverland ein privater Wohnsitz bleibt, heißt Ron Gelegenheiten, dort Wohltätigkeitsveranstaltungen auszurichten, weiterhin willkommen." Eine regelmäßige Öffnung für Besucher oder konkrete neue Angebote für Kinder stellte er allerdings nicht in Aussicht. Denkbar wären somit einzelne Charity-Veranstaltungen, ohne dass die Ranch zu einer öffentlichen Touristenattraktion wird. Prince engagiert sich bereits selbst für soziale Projekte: 2016 gründete er die Heal Los Angeles Foundation mit, die an das humanitäre Vermächtnis seines Vaters anknüpft. Die Organisation unterstützt benachteiligte junge Menschen und Familien unter anderem mit Bildungsangeboten sowie Wellness-, Lebensmittel- und Spielzeugprogrammen. Vertreter von Prince und Bigi reagierten nicht auf die Anfrage von Page Six mit der Bitte um eine Stellungnahme.
Michael hatte das knapp 1.100 Hektar große Anwesen 1988 gekauft und in eine von "Peter Pan" inspirierte Fantasiewelt verwandelt. Zur Ausstattung gehörten Fahrgeschäfte, ein eigener Bahnhof, ein Kino und ein Zoo. Immer wieder lud der Sänger Kinder und ihre Familien auf das Gelände ein. 1993 empfing er beispielsweise neun Familien der Organisation Make-A-Wish. Bei einer Weihnachtsfeier im Jahr 2004 waren rund 200 Kinder zu Gast. Sie konnten die Fahrgeschäfte nutzen, die Tiere besuchen und sich über Süßigkeiten sowie einen Auftritt des Weihnachtsmanns freuen. Auch Michael selbst nahm sich Zeit für seine kleinen Gäste. Nach seinem Gerichtsverfahren im Jahr 2005, in dem er von allen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs freigesprochen wurde, soll er Neverland allerdings nie wieder betreten haben. Für das Biopic "Michael" wurde das Anwesen später nachgebaut. Die entsprechenden Szenen fanden zwar keinen Platz im ersten Film, könnten aber in einem geplanten zweiten Teil auftauchen. Michael Jackson starb im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren in Los Angeles. Seinen Söhnen gehe es heute vor allem darum, das Vermächtnis ihres Vaters und seine ursprüngliche Idee von Neverland als einem unbeschwerten Ort für Kinder zu bewahren, berichtet die Quelle.


























