Für Sido (45) geht ein Kapitel in Berlin zu Ende: Der Rapper muss seinen Spätkauf "Svenni's Nachtshop" schließen. In wenigen Wochen ist Schluss für den Laden nahe dem Ostkreuz, den der Musiker fünfeinhalb Jahre lang betrieben hat. Das erzählte er jetzt im Podcast "Take me Späti". Grund für das Aus ist die monatliche Miete, die inzwischen auf 6.000 Euro gestiegen ist. "Die Miete wird zu teuer. Wir können uns das nicht mehr leisten", sagte Sido im Gespräch mit Moderatorin Sara Arslan. Allein mit dem Verkauf des klassischen Späti-Sortiments lässt sich eine solche Summe offenbar nicht erzielen. Getränke, Snacks und Zigaretten bringen demnach nicht genügend Umsatz ein, um die hohen monatlichen Kosten zu decken. "Das kannst du mit einem Späti nicht finanzieren", stellte der Rapper im Podcast klar. Damit endet ein Projekt, das für den Berliner eine ganz persönliche Bedeutung hatte.
Eröffnet hatte Sido den Nachtshop im Juni 2021. Mit dabei waren damals sein Rapperkollege Bozza und Armin Bahari-Darakhshan. Auf einer Fläche von mehr als 100 Quadratmetern hatte das Trio weit mehr zu bieten als das übliche Kiosksortiment. Neben klassischen Produkten gab es in den Regalen auch Snacks aus den USA und Asien zu entdecken. Im hinteren Bereich lud ein Sofa zum Verweilen ein. Zudem stellte Jägermeister dem Geschäft im Rahmen einer Werbepartnerschaft eine eigene Kühlschrankwand zur Verfügung. Ein ganz besonderes Detail versteckte sich allerdings hinter dem selbst gebauten Zigarettenregal: Dort befand sich eine geheime Tür, die in einen weiteren Raum führte. Wie RTL berichtete, kam man laut einem Bericht des Großhändlers Lekkerland aus dem Jahr 2022 nur mit einer Zugangskarte in dieses Zimmer. Was genau sich hinter der Tür abspielte, blieb damit für die meisten Besucher des Spätis ein Geheimnis.
Nicht nur geschäftlich hatte es bei Sido zuletzt Neuigkeiten gegeben. Rund zwei Monate zuvor hatte der Rapper auch privat aufhorchen lassen: Bei einer Frankreichreise mit Max Schradin (48) hatte er angedeutet, wieder vergeben zu sein. Am dritten Tag der sogenannten Rentnertour kündigte er in einem TikTok-Livestream seinen Abschied von der Gruppe an. Sein nächstes Ziel klang nach Zweisamkeit: "Ich fahre jetzt nach Paris, mache mir einen schönen Tag mit Frauchen." Den Namen seiner Begleiterin verriet er damals nicht. Schon Monate vor diesem Auftritt hatte ein Konzertbesuch die Gerüchteküche angeheizt.


























