Um Lenny Kravitz (62) machten in den vergangenen Tagen beunruhigende Todesgerüchte die Runde. Nach dem Absturz eines Learjets in Südflorida verbreitete sich in den sozialen Medien die Behauptung, der Sänger habe an Bord der Maschine gesessen und sei bei dem Unglück ums Leben gekommen. Das Flugzeug war auf dem Weg zu den Bahamas. Inzwischen hat sich sein Team zu den Spekulationen geäußert und sie entschieden zurückgewiesen: Lenny befand sich nicht an Bord. Die Klarstellung erfolgte, nachdem ein entsprechender Beitrag auf X bis Montagmorgen fast drei Millionen Aufrufe erzielt hatte. Gegenüber BocaNewsNow stellte Sprecherin Carleen Donovan unmissverständlich klar: "Die Berichte sind unwahr und falsch." Damit steht fest, dass der "Fly Away"-Interpret nicht zu den Opfern des Absturzes gehört. Wie es überhaupt zu der Verwechslung kommen konnte, lässt sich inzwischen allerdings recht gut nachvollziehen.
Auslöser der Spekulationen war ein Screenshot, der am 2. November auf X verbreitet wurde und angeblich einen älteren Facebook-Beitrag von Emily Shelton zeigte. Darin soll die Pilotin angekündigt haben, Lenny Kravitz von Austin zum North Eleuthera Airport auf den Bahamas zu fliegen. Die Strecke ähnelte der Route des später abgestürzten Learjets. "Es ist mir eine Ehre, morgen den einzigartigen Lenny Kravitz vom Austin-Bergstrom International Airport zum North Eleuthera Airport auf den Bahamas zu fliegen. Ich freue mich darauf, ihn an Bord zu haben", hieß es in dem Screenshot. Auch einen Song für den Flug soll sie bereits angekündigt haben: "'It Ain't Over 'Til It's Over' wird im Cockpit laufen." Ob der Screenshot tatsächlich einen authentischen Beitrag von Emily zeigt, ist allerdings unklar. Das Faktencheckportal Lead Stories fand zwar einen inzwischen gelöschten Facebook-Beitrag mit entsprechendem Text, konnte dessen Urheberschaft und ursprüngliches Veröffentlichungsdatum jedoch nicht unabhängig bestätigen. Ein Nutzer auf X stellte Emily anschließend fälschlicherweise als Pilotin der Unglücksmaschine dar. Dadurch entstand der Eindruck, auch Lenny könnte unter den Todesopfern sein. Tatsächlich kamen bei dem Absturz am Sonntag alle neun Menschen an Bord ums Leben. Der rund zwei Millionen Dollar teure Jet stürzte in der Nähe einer Wohnwagensiedlung ab. Floridas Gouverneur Ron DeSantis zufolge hinterließ das Flugzeug einen großen Krater am Straßenrand.
Auch Emily selbst meldete sich inzwischen auf TikTok zu Wort. "Mir wurde kürzlich bekannt, dass Gerüchte kursieren, ich sei die Pilotin des jüngsten Absturzes in Palm Beach gewesen. Ich möchte respektvoll klarstellen, dass ich es nicht war", erklärte sie in einem Video. Zugleich appellierte sie an die Nutzer, keine weiteren Spekulationen zu verbreiten: "Ich bitte die Menschen, nicht länger über diese Tragödie zu spekulieren oder Fehlinformationen zu verbreiten und respektvoll mit den Betroffenen umzugehen. Mein Mitgefühl gilt allen, die ihr Leben verloren haben, und allen Betroffenen." Laut dem US-Sender WEAR-TV hatte Emily Shelton bereits im August in den USA für Schlagzeilen gesorgt. Die damals 21-jährige Fluglehrerin musste während eines Trainingsflugs wegen technischer Probleme mit ihrer Maschine auf der Interstate 10 in Pensacola notlanden. Dabei gelang es ihr, das Kleinflugzeug sicher auf dem Highway aufzusetzen. Sie und ihr Flugschüler blieben unverletzt. Lenny ist Vater eines Kindes und derzeit Single.

























