FBI-Direktor Kash Patel macht eine deutliche Ansage. Nach der Festnahme von Thomas Markle Sr. (82) kündigt der Behördenchef ein hartes Vorgehen an. Thomas wurde am Freitag in einer Seniorenresidenz in Lakeland im US-Bundesstaat Florida festgenommen. Kash wirft ihm vor, es auf unschuldige Kinder abgesehen zu haben. Wer Kinder ausbeute, solle sich nirgendwo verstecken können, betonte der FBI-Chef. Seine Behörde werde jedes verfügbare Mittel nutzen, um mutmaßliche Täter zur Verantwortung zu ziehen. Herzogin Meghans (45) Vater ist auf Bundesebene angeklagt. Ihm wird unter anderem der Besitz von Kinderpornografie zur Last gelegt. Der 82-Jährige weist die Anschuldigungen vehement zurück. Wie TMZ berichtet, drohen ihm im Fall einer Verurteilung bis zu 20 Jahre Gefängnis. Laut dem Portal sollte er noch am Freitag zum ersten Mal vor einem Bundesgericht in Tampa erscheinen.
Nach Angaben des FBI-Direktors arbeiteten Behörden in Los Angeles, Florida, Mexiko, auf den Philippinen und auf den Marshallinseln zusammen. Gemeinsam sammelten sie nach umfangreichen Ermittlungen zahlreiche Beweise und machten Thomas ausfindig. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, durchsuchten Bundesermittler zwei Lagerräume in der Gegend von Los Angeles. Thomas soll diese bereits seit 2008 gemietet haben. Insgesamt wurden etwa 78 Gegenstände beschlagnahmt. Darunter sollen sich Fotos befunden haben, auf denen Thomas mit unbekleideten minderjährigen Mädchen zu sehen ist. Ein Zeuge soll ihn unter anderem auf zwei Bildern mit einem nackten Mädchen erkannt haben. Der erste stellvertretende US-Staatsanwalt Bill Essayli nannte die Anschuldigungen "äußerst ernst". Er kündigte an, den Fall mit der vollen Härte des Bundesrechts zu verfolgen.
Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. (60) soll derjenige sein, der Tausende Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs fand. Er behauptete, dass diese aus dem Besitz seines Vaters seien. Daraufhin habe er sich unter anderem an die philippinische Polizei und an das FBI gewandt. Thomas Senior hatte auf den Philippinen gelebt und war später in eine Seniorenresidenz in Florida umgezogen. Wie Svensk Dam berichtet, stritt er schon vor seiner Festnahme alles ab und bezeichnete die Anschuldigungen als "Lügen" und "Bullshit". Herzogin Meghan zeigte sich nach Bekanntwerden der Vorwürfe erschüttert. Nach seiner Festnahme schwieg sie jedoch. Ein Sprecher ließ lediglich verlauten: "Kein Kommentar."
























