Verkloppt von Timothée: Jason Momoas seltsame "Dune 3"-Rolle

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- Sarah Annowsky
Lesezeit: 3 min
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Jason Momoa (47) feiert in "Dune: Part Three" ein Comeback, das für ihn alles andere als gewöhnlich ist. Wie der Schauspieler kürzlich im Gespräch mit New York Times verriet, schlüpft er zwar erneut in die Rolle des Duncan Idaho, jedoch in einer ganz neuen Variante. Er spielt gewissermaßen einen Klon der Figur, der weder Duncans Erinnerungen noch dessen Charakterzüge besitzt. Im Finale der Trilogie trifft dieser erinnerungslose Duncan-Klon wieder auf Paul Atreides, gespielt von Hauptdarsteller Timothée Chalamet (30). Von der engen Freundschaft aus dem ersten Teil ist dabei aber nichts mehr übrig. Die Stimmung zwischen den beiden ist schließlich angespannt, es kommt sogar zu einem Kampf. Obwohl Jason seinem Kollegen körperlich überlegen wirkt, zieht seine Figur dabei den Kürzeren. Denn Paul ist mittlerweile mächtig geworden, herrscht totalitär und gilt in der Handlung als der bessere Kämpfer. Ab dem 17. Dezember 2026 läuft das Sci-Fi-Finale in den deutschen Kinos.

Mit der veränderten Figur musste sich Jason erst einmal anfreunden. "Das ist wahrscheinlich die seltsamste Rolle, mit der ich mich je auseinandersetzen musste. Denn ich weiß, dass ich aus einem bestimmten Grund engagiert wurde, um Duncan zu spielen, und dann musste ich herausfinden, wie ich eine Person darstelle, die gar nicht weiß, wer diese Person ist", schilderte er im Interview. Er sei weder als Schauspieler noch als Mensch besonders subtil. Darum handle es sich wohl um seine bislang subtilste Darstellung, auch wenn er das Endergebnis bis dato noch nicht gesehen habe. Schwierig war für ihn auch, die Niederlage glaubwürdig herüberzubringen: "Wenn ich mit Tim zusammenarbeite, muss ich gegen ihn kämpfen. [Seine Figur Paul] ist auf einem ganz anderen Niveau und als Kämpfer besser als ich. Und mal ganz ehrlich: Wie sollen wir das denn hinbekommen?" Timothée gab daraufhin zu, dass Jason ihn in einem echten Kampf wohl direkt besiegen würde. Der Aquaman-Star schwärmte trotzdem: "Er ist der bessere Schauspieler. Ich kann besser kämpfen. Aber er ist echt schnell. Ich war total beeindruckt: Nur weil man ein großartiger Schauspieler ist, heißt das noch lange nicht, dass man auch tanzen kann. Letztlich ist es ein Tanz."

Jason hatte Duncan Idaho bereits im ersten "Dune"-Film von Regisseur Denis Villeneuve (59) aus dem Jahr 2021 verkörpert. Darin opferte sich die Figur, um Paul und dessen Mutter zu retten. Jetzt kehrt er also auf ungewöhnliche Weise in die Wüstenwelt zurück. Mit einer Laufzeit von rund 151 Minuten soll "Dune: Part Three" der kürzeste Film der erfolgreichen Reihe werden. Zum Vergleich: Der erste Teil kam auf 155 Minuten, "Dune: Part Two" sogar auf 166 Minuten. Ein kurzer Kinoabend wird das heiß ersehnte Finale aber trotzdem nicht, denn es dauert noch immer gut zweieinhalb Stunden. Auch beim Cast setzt die Produktion wieder auf altbekannte Gesichter: Neben Timothée sind erneut Zendaya (30), Anya Taylor-Joy (30) und Florence Pugh (30) mit dabei. Außerdem stand Robert Pattinson (40) für den großen Abschluss der Trilogie vor der Kamera.

Jason Momoa bei der Sondervorführung von "Dune" am 18. Oktober 2021 im Odeon Luxe Leicester Square in London
Getty Images
Jason Momoa bei der Sondervorführung von "Dune" am 18. Oktober 2021 im Odeon Luxe Leicester Square in London
Timothee Chalamet in "Dune: Part Three" von Denis Villeneuve
Imago
Timothee Chalamet in "Dune: Part Three" von Denis Villeneuve
"Dune"-Cast 2021
Getty Images
"Dune"-Cast 2021
Timothées Paul besiegt Jasons Duncan: Wie glaubwürdig findet ihr dieses Filmduell auf dem Papier?