Giovanni Zarrella (48) hat offen über die härteste Phase seiner Karriere gesprochen. Im WDR-Talk mit Susan Link und Micky Beisenherz (49) erinnerte sich der Sänger jetzt an die Zeit nach dem Ende von Bro'Sis. Die Castingband hatte sich im Jahr 2006 aufgelöst. Für Giovanni begann damit eine Phase, in der er beruflich nicht wusste, wie es weitergehen sollte. "Danach kamen sicherlich die drei schwersten Jahre in meinem Leben", gab er in der Sendung zu. Ausgerechnet in diese schwierige Zeit fiel auch sein privates Glück mit Jana Ina Zarrella (49). Wie Giovanni erzählte, trennte sich die Band im selben Jahr, in dem er seine Liebste heiratete. Freude und Liebe hätten sich deshalb mit der Angst vor einer ungewissen Zukunft vermischt. Seine Frau habe ihm in dieser Phase Zuversicht geschenkt und ihn dabei unterstützt, seine Karriere neu auszurichten. "Meine Frau war mehr überzeugt von mir als ich selbst", schwärmte der Sänger. Dazu kamen große Selbstzweifel, die vor allem mit seiner Vergangenheit in einer Castingband zu tun hatten.
Der heutige ZDF-Moderator wollte beweisen, dass er auch ohne seine früheren Bandkollegen bestehen kann. "Ich wollte auch unbedingt alleine was wert sein", betonte er. Er sei sich damals nicht sicher gewesen, ob die Leute ihn überhaupt als Solokünstler hören wollten. Auch die Frage, in welcher Sprache er seine Musik künftig machen sollte, war für ihn offen. Trotz der Unterstützung durch seine Frau ist ihm rückblickend auch klar, dass er sich damals früher professionelle Hilfe hätte holen sollen. Denn schon früher hatte Giovanni geschildert, wie sehr die Zeit nach Bro'Sis auch seine Ehe auf die Probe stellte. Weil er sich für seine Arbeitslosigkeit schämte, ließ er Jana Ina anfangs in dem Glauben, er habe weiterhin beruflich zu tun. Morgens begleitete er seine Frau zur Arbeit. Anschließend ging er heimlich zurück in die gemeinsame Wohnung. Lange konnte er dieses Versteckspiel jedoch nicht aufrechterhalten. Schließlich gestand er ihr, mit welchen Schwierigkeiten er zu kämpfen hatte.
Jana Ina hielt trotz dieser Krise zu ihm und wurde für Giovanni zum wichtigsten Rückhalt auf seinem langen Weg zurück ins Musikgeschäft. Zwischenzeitlich nahm er verschiedene Jobs in der Medienbranche an, doch keiner davon stellte ihn auf Dauer zufrieden. Den Befreiungsschlag brachte erst sein musikalisches Comeback im Jahr 2019. Als sein Album in die Charts einstieg, war die Erleichterung riesig: "Mir ist ein Zementblock aus dem Nacken gefallen", beschrieb Giovanni das Gefühl im WDR-Talk. Dieser Weg hat sich für den Musiker inzwischen ausgezahlt: Heute ist er als Sänger und Moderator im ZDF zu sehen und begrüßt in seiner eigenen Show regelmäßig zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus der Musikbranche.





























